Pandemie verstärkt Abwärtsspirale bei Automobilzulieferern – Umsatzrückgang 2020 zwischen 15 und 20 Prozent

Pressemitteilungen   •   Nov 26, 2020 09:00 CET

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  • Operative Gewinnmarge sinkt im ersten Halbjahr 2020 auf historisches Tief von 1,7 Prozent
  • Vorkrisenniveau bei Autoverkäufen in Nordamerika und Europa erst nach 2026 wieder erwartet
  • Zulieferer müssen Restrukturierung und strategische Neuausrichtung ausbalancieren

München/Frankfurt, November 2020: Elektromobilität, autonomes Fahren und die Digitalisierung des Autos: Der technologische Wandel setzt die Gewinnmargen der Automobilzulieferer unverändert unter Druck. Gleichzeitig hat die Covid-19 Pandemie diese Abwärtsspirale weiter verstärkt. So brechen die Umsätze in diesem Jahr im Vergleich zu 2019 global im Durchschnitt um 15 bis 20 Prozent ein. Die operative Gewinnmarge ist im ersten Halbjahr 2020 auf nur noch 1,7 Prozent gefallen. Wie stark die Pandemie die Automobilzulieferer trifft, zeigen die Ergebnisse der "Global Automotive Supplier Study 2020“, die Roland Berger in Zusammenarbeit mit der US- Investmentbank Lazard erstellt hat. Für die Studie wurden Leistungsindikatoren von rund 600 global agierenden Zulieferern analysiert.

"Trotz schwieriger Rahmendaten zeichnet sich ein versöhnliches Jahresende ab. Die Automobilzulieferer können sich vor allem dank des schnellen Aufholprozesses in China finanziell stabilisieren", sagt Felix Mogge, Partner bei Roland Berger. "Allerdings fehlt vielen Zulieferern nach dem Einbruch das Kapital für die notwendige technologische Transformation."

Schlechte Kennzahlen wirken sich auf Bonität aus

Insgesamt wird der Corona-Schock die Automobilindustrie noch lange beschäftigen. So wird der Höchststand an weltweit verkauften Pkw aus dem Jahr 2017 (94,3 Mio.) voraussichtlich erst wieder 2026 erreicht. In Europa und in Nordamerika wird es noch länger dauern, während sich China und Südamerika schneller erholen.

In Verbindung mit den rückläufigen Kennzahlen wirken sich diese Prognosen negativ auf die Bonität der Automobilzulieferer aus. "Wir konnten bereits 2019 beobachten, dass Banken bei der Kreditfinanzierung restriktiver werden", sagt Christof Söndermann, Managing Director bei Lazard. "In den vergangenen Monaten mussten sich viele Zulieferer mit der Abstufung ihrer Bonität am Finanzmarkt auseinandersetzen. Das hat den finanziellen Druck weiter erhöht."

Lehren aus der Zeit nach der Finanzkrise 2008/09

Die aktuelle Situation lässt sich am ehesten mit der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 vergleichen. In der anschließenden Periode haben einige Automobilzulieferer überdurchschnittlich profitiert. "Wir haben vier allgemeingültige Merkmale identifiziert, die für den Erfolg nach der Finanzkrise entscheidend waren", sagt Felix Mogge. "Zulieferer können sich daran orientieren und sich anhand klarer strategischer Vorgaben im Markt positionieren."

Ein Merkmal, das in den nächsten Jahren die Gewinner und Verlierer der Corona-Krise unterscheiden wird, ist die konsequente Markt- und Technologieführerschaft in jedem bedienten Geschäftsfeld. Ein weiteres umfasst die strategische Kohärenz, die ein in sich schlüssiges Produktportfolio beinhaltet, das die Realisierung von Synergien erlaubt. Das dritte Merkmal ist das Erreichen einer kritischen Unternehmensgröße, um sich ausreichenden Zugang zum Kapitalmarkt zu sichern. Und schließlich zeichnen sich erfolgreiche Autozulieferer durch die konsequente Umsetzung der getroffenen Entscheidungen und eine leistungsorientierte Unternehmenskultur aus.

Balanceakt zwischen Restrukturierung und strategischer Neuausrichtung

Der technologische Wandel und die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie werden auf absehbare Zeit die Margen der Automobilzulieferer belasten. "Die Herausforderungen der kommenden Jahre werden viele Zulieferer strukturell überfordern", prognostiziert Felix Mogge. "Wir werden in der Konsequenz eine stärkere Konsolidierung der Branche sehen." Um in diesem Umfeld zu den Gewinnern zu gehören, müssen Automobilzulieferer ihr Geschäft strategisch weiterentwickeln und gleichzeitig die Kosten deutlich reduzieren.

"Der CEO eines Automobilzulieferers muss mit seinem Management-Team einen Drahtseilakt schaffen – auf der einen Seite Commodity-Aktivitäten konsequent restrukturieren oder sich davon trennen; auf der anderen Seite Risiken eingehen und mit intelligentem Kapitaleinsatz die Basis legen, um künftige Wachstumsfelder profitabel entwickeln zu können", sagt Christof Söndermann. "Deshalb erwarten wir verstärkt strategische Kooperationen, die schneller zu relevanter Marktgröße oder dem Zugang zu neuer Technologie verhelfen können."


Roland Berger

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

Lazard

Lazard ist eines der weltweit führenden Unternehmen für Finanzberatung und Vermögensverwaltung und in mehr als 40 Städten in 25 Ländern in Nordamerika, Europa, Asien, Australien, Mittel- und Südamerika tätig. Gegründet im Jahr 1848 bietet Lazard Beratung zu Fusionen und Übernahmen, strategischen Fragen, Restrukturierung und Kapitalstruktur, Kapitalbeschaffung und Unternehmensfinanzierung sowie Vermögensverwaltung für Unternehmen, Partnerschaften, Institutionen, Regierungen und Einzelpersonen. Weitere Informationen unter www.lazard.com. Folgen Sie Lazard unter @Lazard.

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Corona führt zu unumkehrbaren Umbrüchen in der Medizintechnikbranche

Pressemitteilungen   •   Nov 17, 2020 10:34 CET

Die Corona-Krise wirkt sich nicht nur auf die aktuelle Umsatzentwicklung der deutschen Medizintechnikindustrie aus, die in diesem Jahr laut einer SPECTARIS-Umfrage um rund vier Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Vielmehr erwarten Experten auch mittel- bis langfristig fundamentale Markt- und Wettbewerbsveränderungen, die Chancen und Herausforderungen gleichermaßen mit sich bringen. Das zeigt der neue Trendreport „Wie SARS-CoV-2 die Medizintechnikbranche verändert“ (Download) des Deutschen Industrieverbandes SPECTARIS und Roland Berger, der in Kooperation mit dem Branchencluster MedicalMountains anlässlich der Leitmesse virtual.MEDICA veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse basieren auf Expertengesprächen sowie einer Umfrage unter rund 500 Unternehmen. Sie verdeutlichen, dass nur die Firmen, die bereits jetzt die richtigen Weichen stellen, zu den „Eroberern“ zählen werden, denen es durch digitale Exzellenz gelingt, neue Märkte und Kundenkontakte zu erschließen – während der Krise und danach. Vielen kleineren Unternehmen, die von den Auswirkungen der Pandemie bereits heute deutlich stärker betroffen sind, droht angesichts des nach wie vor hohen Preisdrucks und Regulierungsaufwands sowie einer zunehmenden Marktkonsolidierung das Aus.

„Die Digitalisierung, die in den vergangenen Jahren nur zögerlich vorangekommen ist, hat rasant an Fahrt gewonnen. Das zeigt sich beispielsweise an der steigenden Akzeptanz von Telemedizin und digitalen ambulanten Versorgungskonzepten sowie an der beschleunigten Prozessdigitalisierung in der Medizintechnik und im Krankenhaus“, erklärt Dr. Thilo Kaltenbach, Senior Partner von Roland Berger. „Corona hat tiefe Spuren hinterlassen und das Bewusstsein dafür geschärft, wie wichtig tragfähige Notfallpläne und stabile Lieferketten sind. Auch hier spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle“, so Kaltenbach weiter. In der Studie stimmten jeweils mehr als sieben von zehn Befragten der Aussage zu, dass die Bereiche Telemedizin, Automatisierung und präventive Diagnostik sowie digitale Anwendungen, etwa Warn-Apps oder Tools zur digitalen Nachverfolgung, weiter an Bedeutung gewinnen und zu den Technologiegewinnern der Pandemie gehören werden.

Jörg Mayer, Geschäftsführer von SPECTARIS, ist überzeugt: „Die Krise hat einen Prozess in Gang gesetzt, der unumkehrbar ist. Digitale Arbeitsmodelle sowie Vertriebs-, Service- und Ausstellungskonzepte nehmen inzwischen einen sehr hohen Stellenwert in der Strategie vieler Unternehmen ein und werden auch nach Corona mindestens gleichberechtigt neben klassischen Arbeitsweisen und persönlichen Kundenkontakten stehen.“ Die Medizintechnik könnte dabei im „War for talents“ von ihrem Image als systemrelevante Branche mit hohem gesellschaftlichen Stellenwert profitieren und so den Zugang zu Ingenieuren und digitalen Experten verbessern. Gleichzeitig lässt der Personalmangel in der Krankenversorgung und Pflege den Bedarf an geeigneten Lösungen in unterstützenden Prozessen weiter anwachsen.

Mehr als 80 Prozent der für die Studie Befragten gehen außerdem davon aus, dass sich das Tempo der Marktkonsolidierung durch Corona beschleunigt hat. Sie erwarten, dass die Entwicklung vor allem zu Lasten kleinerer Unternehmen verläuft. Diese sind schon im Vorfeld durch das geplante Inkrafttreten der neuen Medical Device Regulation stark unter Druck geraten, weil hohe Investitionen notwendig waren, um sich auf die neuen Zulassungsprozesse vorzubereiten. Viele Rücklagen sind nun aufgebraucht. Erschwerend kommt hinzu, dass ungeachtet der aktuellen Bundesmittel die budgetären Engpässe im Gesundheitswesen auch in den kommenden Jahren bestehen bleiben und eine entsprechende restriktive Erstattungspolitik nach sich ziehen werden.

SPECTARIS ist der Deutsche Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik mit Sitz in Berlin. Der Verband vertritt 400 überwiegend mittelständisch geprägte deutsche Unternehmen. Der Fachverband Medizintechnik im Deutschen Industrieverband SPECTARIS vertritt rund 150 vorwiegend mittelständische Mitgliedsunternehmen. Diese sind innovative Hersteller von Medizinprodukten und Medizintechnik sowie qualitätsorientierte nichtärztliche Leistungserbringer aus dem Bereich der respiratorischen Heimtherapie. Die deutsche Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 210.000 Menschen und investiert rund neun Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren. Der Gesamtumsatz der Branche lag 2019 bei über 33 Milliarden Euro. Die Exportquote beträgt rund 65 Prozent.

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Restrukturierungsbedarf steigt stark an – Corona-Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft

Pressemitteilungen   •   Nov 16, 2020 15:38 CET

  • 86 Prozent der Restrukturierungsexperten rechnen mit deutlich mehr Fällen
  • Größter Bedarf in der Tourismusbranche und Automobilwirtschaft erwartet
  • Neuer Rechtsrahmen über präventive Restrukturierungsmaßnahmen kann Unternehmen neuen Spielraum verschaffen

München, November 2020: Die deutsche Wirtschaft hat mit der Covid-19-Pandemie die größte Krise seit Jahrzehnten zu verkraften. Der Abschwung lässt den Restrukturierungsbedarf in den Unternehmen dementsprechend ansteigen. In der neuen „Restrukturierungsstudie 2020“ von Roland Berger gehen 86 Prozent der 500 befragten Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von einer solchen Entwicklung aus. Dabei erwarten sie mehrheitlich (54%) eine u-förmige konjunkturelle Erholung.

„Einigen Unternehmen wurde durch das Virus über Nacht die Geschäftsgrundlage entzogen, andere waren schon vor der Corona-Krise einem hohen Transformationsdruck ausgesetzt, der sich jetzt nochmal deutlich verschärft hat“, sagt Sascha Haghani, Leiter des globalen Kompetenzzentrums Restructuring, Performance, Transformation & Transaction und Geschäftsführer DACH bei Roland Berger. "Gerade Unternehmen, die bereits vorher in schwierigem Fahrwasser waren, stehen trotz staatlicher Hilfen vor großen Herausforderungen. Für sie ist es unabdingbar, sich kritisch mit ihrer Strategie und ihrem Geschäftsmodell auseinanderzusetzen."

Tourismusbranche und Automobilindustrie haben höchsten Restrukturierungsbedarf

Reisebeschränkungen stellen die Tourismusbranche von den Fluggesellschaften bis zu den Veranstaltern vor noch nie dagewesene Herausforderungen. So prognostizieren rund 30 Prozent der befragten Experten für dieses Segment den größten Restrukturierungsbedarf.

Auch der wirtschaftliche Druck auf die Automobilindustrie bleibt weiterhin hoch. Die deutsche Schlüsselindustrie muss einen Technologiewandel schultern, der weiter an Fahrt aufgenommen hat. Bei gleichzeitig einbrechenden Einnahmen, fehlt oft das Kapital für die notwendige Transformation. So sieht fast jeder dritte Experte (28%) großen Restrukturierungsbedarf in der Automobilbranche. Zuletzt hat sich die Industrie allerdings vor allem mit einem starken Geschäft in Asien vom Frühjahrseinbruch erholt.

"Die Corona-Pandemie hat das produzierende Gewerbe hart getroffen. Noch schwieriger ist die Lage in der Reisebranche", sagt Gerd Sievers, Senior Partner im Restrukturierungsbereich bei Roland Berger. "Zudem sehen sich viele Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie sowie Händler mit Umsatzeinbußen konfrontiert. In all den genannten Bereichen wirkt die Krise auch als Beschleuniger von strukturellen Transformationen, die nun dringend weiter forciert werden müssen."

Präventive Restrukturierungsmaßnahmen als neue Instrumente

Die staatlichen Hilfen tragen nach Ansicht der befragten Experten dazu bei, die Folgen der Pandemie abzufedern. Besonders positiv werden die Erweiterung der Kurzarbeits-Regelung (90%) und die KFW-Darlehen (70%) gesehen. "Das Bereitstellen von Liquidität über öffentliche Unterstützungsmaßnahmen in der ersten Krisenphase war gut und richtig. Aber langfristig sind vielerorts andere finanzielle Stabilisierungsmaßnahmen von Nöten", sagt Sievers.

Die Verschuldung zahlreicher Firmen hat in den letzten Monaten zudem einen kritischen Grad angenommen. "Unseren Analysen zufolge besteht bei rund 10 Prozent der Unternehmen in Deutschland ein dringender Restrukturierungsbedarf", sagt Haghani. Für derartige Fälle stellt der Gesetzgeber voraussichtlich ab dem Jahreswechsel mit dem Unternehmensstabilisierungs- und restrukturierungsgesetz (StaRUG) neue Instrumente bereit. "Dieses Regelwerk kann ein sehr schlagkräftiges Werkzeug zur Beseitigung potenzieller Krisen darstellen", sagt Haghani. Die Verfahren sind aber durchaus komplex, auch daher erwarten 68 Prozent der Experten insgesamt kompliziertere Verfahren. "Erfolge werden stark davon abhängen, ob frühzeitig ganzheitliche Konzepte entwickelt und umgesetzt werden. Hier sind die Restrukturierungsberater gefordert, Prozesse aus einer Hand professionell zu unterstützen und zu moderieren", so Haghani.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen:

 Restrukturierungsstudie 2020

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Der Verkehr der Zukunft geht in die Luft: Flugtaxis eröffnen riesiges Marktpotenzial

Pressemitteilungen   •   Nov 10, 2020 09:22 CET

  • Marktvolumen von 90 Mrd. US-Dollar p.a. und 160.000 Flugtaxis im Jahr 2050 erwartet
  • Investitionen steigen um mehr als das Zwanzigfache in der ersten Hälfte 2020 im Vergleich zu 2016 – trotz Corona-Krise
  • Weltweit arbeiten über 110 Städte Urban Air Mobility Lösungen

München, November 2020: In den kommenden Jahren ergänzen Flugtaxis den Individualverkehr im städtischen Umfeld. Die ersten Metropolen testen und planen diese Zukunft bereits: In Guangzhou, China, werden seit 2018 Demoflüge durchgeführt, in Paris, Frankreich, sollen ab 2024 erste Maschinen Menschen transportieren und in Dallas, USA, stehen demnächst Testflüge auf dem Programm. Das Segment der bemannten Urban Air Mobility (UAM), also die Ausweitung städtischer Transportsysteme in den Luftraum, soll bis 2050 ein Marktpotenzial von jährlich 90 Milliarden US-Dollar erreichen. Das zeigt Roland Berger in der aktuellen Studie „Urban Air Mobility – USD 90 billion of potential: How to capture a share of the passenger drone market".

„Wir schätzen, dass 2050 etwa 160.000 kommerzielle Flugtaxis in der Luft sein werden“, prognostiziert Manfred Hader, Partner bei Roland Berger. „Unternehmen, die heute Autos, Flugzeuge oder Helikopter produzieren aber auch Neueinsteiger, können einen großen Markt erschließen, wenn sie sich in den kommenden Jahren entsprechend positionieren.“ Insbesondere zwischen 2030 und 2050 rechnen die Experten von Roland Berger mit einem dynamischen Wachstum.

Mehr als 110 Städte weltweit verfolgen Urban Air Mobility Projekte

Schon heute gibt es mehr als 110 städtische oder regionale Projekte rund um den Globus zur Bereitstellung autonomer Lufttransportangebote. Die Hälfte davon stammt aus Europa. Startups und etablierte Unternehmen (Hersteller von Flugzeugen, Helikoptern und Fahrzeugen) entwickeln Flugtaxis und Services für unterschiedliche Bereiche.

Auch die Corona-Pandemie, die weite Teile der Weltwirtschaft und die traditionelle Luftfahrtbranche in den vergangenen Monaten in Schockstarre versetzte, konnte dem Aufstieg von UAM zuletzt nicht schaden: In der ersten Hälfte 2020 summierten sich die Investitionen in Startups in dem Bereich auf 907 Millionen US-Dollar – deutlich mehr als im Gesamtjahr 2016 (ca. 40 Millionen US-Dollar).

Aktuell geben zwei Entwicklungen der Branche Auftrieb. „Die Akzeptanz der Technologie in der Bevölkerung wächst mit jedem Testflug und die Regulierungsbehörden in Europa und den USA beschäftigen sich inzwischen so ernsthaft mit dem Thema, dass rechtliche Hürden in absehbarer Zeit überwunden werden können“, sagt Stephan Baur, Principal bei Roland Berger.

Blick in eine vielversprechende Zukunft

Um valide Zahlen über die künftige Entwicklung zu generieren, haben die Studienautoren Daten aus 1.200 Großstädten erhoben und zu vier idealtypischen Städtearchetypen kumuliert. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich für die Zukunft drei unterschiedliche Einsatzbereiche bestimmen lassen: City-Taxis mit einer Reichweite von 15 bis 50 Kilometern, Airport-Shuttles mit derselben Reichweite sowie Intercity-Jets, die Distanzen von bis zu 250 Kilometern zurücklegen können. Die Branche dürfte sich demnach etwa zu gleichen Teilen auf die Fertigung dreier unterschiedlicher Typen spezialisieren. (City Taxi: 36%, Airport-Shuttle: 35%, Intercity-Jets: 29%).

Die Margen, die sich mit den jeweiligen Flugtaxis erzielen lassen, differieren jedoch signifikant: „Bis 2050 werden die Flughafen-Shuttle- und Inter-City-Dienste den Löwenanteil unter sich aufteilen, etwa 90 Prozent der Einnahmen“, sagt Manfred Hader. Bereits um 2025 werden erste Anbieter in den Markt drängen und diese Services anbieten. „In der Folge erwarten wir einen Übergang zu einem Premium-Modell des öffentlichen Verkehrs, bei dem die UAM-Dienste den heutigen Taxidiensten immer ähnlicher werden.“

Doch nicht nur die Hersteller von Flugtaxis werden ein Stück vom 90-Milliarden-Kuchen abbekommen. Ein ganzes Ökosystem wächst rund um UAM. Der Markt wird sich infolgedessen weiter ausdifferenzieren und zu einer Reihe von unterschiedlichen Geschäftsmodellen in verschiedenen Segmenten führen. „Es geht weit über das reine Flugtaxi hinaus – der Markt wächst mit der Infrastruktur, wie beispielsweise Landeplätzen, Dienstleistungen, Flight-Operations, Ticket-Vermittlung und Reparaturen“, sagt Stephan Baur. „Wir gehen im Moment davon aus, dass die Hersteller der Flugtaxis – ähnlich wie es in der Automobilindustrie der Fall ist – anfangs den Markt dominieren werden. Auf jeden Fall müssen sich die Unternehmen in diesem neuen Ökosystem klar positionieren.“

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Roland Berger verstärkt sich mit acht neuen Partnern und Partnerinnen in China, Deutschland, Frankreich, der Region Middle East, Österreich und der Schweiz

Pressemitteilungen   •   Nov 09, 2020 09:03 CET

München, November 2020: Die Partnerschaft von Roland Berger hat sich international verstärkt. Mit den Berufungen von Alexander Eppler(Hamburg), Niko Herborg (Frankfurt), Daniel Hirsch (Stuttgart), Romain Lucazeau (Paris), Faris Momani (Zürich), Gundula Pally (Wien), Feroz Sanaulla (Dubai) und Jun Ye (Shanghai) setzt die Unternehmensberatung dabei ein klares Wachstumszeichen in Zeiten der Pandemie.

Alexander Eppler, Niko Herborg und Romain Lucazeau sind bereits bei Roland Berger und werden mit der Ernennung zum Partner auf die nächste Stufe befördert. Die anderen stoßen von außen zur Beratung. Gundula Pally nimmt dabei in Österreich eine erweiterte Führungsrolle als Managing Partner ein und leitet gemeinsam mit Roland Falb das Wiener Büro. Alle neuen Partner und Partnerinnen stehen für unterschiedliche Expertisen und verstärken die Kompetenzzentren Automotive, Civil Economics & Infrastructure, Consumer Goods & Retail, Financial Services und Restructuring, Performance, Transformation & Transaction.

„Mit unseren neuen Partnern und Partnerinnen gewinnen wir Menschen, die für erfolgreiches Unternehmertum, hohe Fachkompetenz und Erfahrung stehen. Sie werden weltweit zum Erfolg von Roland Berger beitragen. Ich gratuliere allen und freue mich sie im Kreis der Partnerschaft willkommen zu heißen“, sagt Stefan Schaible, Global Managing Partner Roland Berger. "In Zeiten der Corona-Pandemie, die Gesellschaften und die Wirtschaft vor eine enorme Belastungsprobe stellt, wollen wir unseren Klienten zur Seite stehen. Denn gerade jetzt benötigen Unternehmen und Institutionen gute Beratung in Form von kreativen Lösungen, die einen messbaren Mehrwert bieten. Dafür sind wir bereits sehr gut aufgestellt und werden diese Basis mit den neuen Kollegen weiter ausbauen."

Bildmaterial der neuen Partner und Partnerinnen finden Sie hier: https://rolandberger.mynewsdesk.com/latest_media

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Globaler Bahnmarkt wächst trotz Covid-19

Pressemitteilungen   •   Okt 02, 2020 08:29 CEST

  • Weltmarkt für Bahntechnik erreichte 2019 mit 177 Milliarden Euro ein neues Rekordhoch
  • Covid-19-Pandemie führt 2020 zu Einbußen (minus 8 Prozent); bis 2025 aber wieder stabiles Wachstum erwartet
  • Handelsbeschränkungen und fehlender Marktzugang Risiko für europäische Anbieter

Brüssel/München, Oktober 2020: Der globale Markt für Bahntechnik hat die Covid-19-Pandemie verhältnismäßig unbeschadet überstanden und wird – trotz eines Einbruchs von acht Prozent im ersten Halbjahr 2020 – mittelfristig gestärkt aus der Krise hervorgehen. Zu dieser Einschätzung kommen die Autoren der „World Rail Market Study: Forecast 2020 to 2025“, die Roland Berger im Auftrag des Verbands der Europäischen Eisenbahnindustrien UNIFE durchgeführt hat.

"Die Pandemie hat das starke Wachstum vorübergehend unterbrochen. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass die verschiedenen Konjunkturprogramme und die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Mobilitätslösungen zu einer soliden Markterholung führen werden. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen den Perioden 2017-2019 und 2022-2025 wird 2,3 Prozent betragen", sagt Henri Poupart-Lafarge, Vorsitzender des Verbands der Europäischen Eisenbahnindustrien UNIFE (Chair of the Association of the European Rail Supply Industry UNIFE) und CEO des französischen Zugherstellers Alstom.

Rekord-Volumen in Höhe von 177 Milliarden Euro
Beleg für die Attraktivität des Schienenverkehrs ist das Rekordvolumen des Marktes in Höhe von 177 Milliarden Euro, das 2017-2019 erreicht wurde. Um 3,6 Prozent konnte der Sektor seit 2017 jährlich wachsen. Stärkster Treiber war dabei das Fahrzeugsegment (mit einem Plus von 6,8 Prozent), gefolgt von der Signaltechnik (plus 4,1 Prozent) und dem Markt für Infrastruktur (plus 2,3 Prozent). Der Servicebereich wuchs im Vergleich dazu mit 0,9 Prozent eher moderat.

Die „Installed Base“ (also die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge sowie das bestehende Streckennetz) ist ebenfalls kontinuierlich gewachsen. Das weltweite Schienennetz wurde im Vergleich zur letzten Erhebung (2018) um gut 23.300 Kilometer erweitert, die Zahl der Fahrzeuge erhöhte sich um 20.000 Einheiten.

Betrachtet man die globale Wachstumsverteilung, so zeigt sich, dass „der Asien-Pazifik Raum und Westeuropa mit 5,3 Prozent bzw. 3,8 Prozent den größten Beitrag zur positiven Entwicklung des gesamten Marktes geleistet haben“, erklärt Andreas Schwilling, Partner bei Roland Berger. Im Vergleich zur letzten Studie habe lediglich der Markt Afrika/Nahost einen leichten Rückgang zu verzeichnen (minus 1,2 Prozent), alle anderen Märkte seien gewachsen.

Mittelfristig positive Aussichten
Die Autoren bewerten die mittel- und langfristige Entwicklung des Marktes positiv. Insgesamt wird das Marktvolumen 2023-2025 voraussichtlich 204 Milliarden Euro erreichen. Dieser Annahme liegt eine rasche Erholung des Marktes zugrunde, das die Autoren mit dem sogenannten V-Szenario für wahrscheinlich halten.

Unterschiedliche globale Entwicklungen dürften das Wachstum des Bahnmarktes auch in Zukunft befeuern. „Megatrends wie die Urbanisierung, das globale Bevölkerungswachstum und ein wachsendes Umweltbewusstsein werden zu höheren Fahrgastzahlen führen, während Digitalisierung und Automatisierung die Attraktivität des Bahnsektors erhöhen werden“, sagt Andreas Schwilling. Das gestiegene Bewusstsein für Umweltthemen in der Politik, das sich zum Beispiel in Europas "Green Deal", geplanten Verkehrsverlagerungen auf die Schiene und durch den Ausbau des ÖPNV in den Metropolen zeige, sei ein weiterer Garant für die positive Entwicklung des Schienenverkehrs. Um all das zu realisieren, muss allerdings die öffentliche Finanzierungen gewährleistet sein.

Internationale Handelsschranken als Gefahr für das Wachstum
Internationale Handelsbarrieren, etwa ein erschwerter Marktzugang in asiatische Märkte, hätten sich in der jüngeren Vergangenheit allerdings zu ernst zu nehmenden Hindernissen für den Eisenbahn-Sektor entwickelt, warnen die Autoren. So sei der für europäische Firmen zugängliche Anteil am Weltmarkt für Bahntechnik in den vergangenen Jahren leicht geschrumpft (von 63 in 2018 auf 62 Prozent). Ein Marktvolumen von 67,1 Milliarden Euro bleibt für europäische Unternehmen nicht erreichbar, was sich durch den derzeitigen wirtschaftlichen Abschwung noch verschlechtern könnte.

„Der Markt sollte aber für alle Anbieter gleichermaßen offen sein, egal ob einheimisch oder ausländisch“, sagt Philippe Citroën, Generaldirektor der UNIFE. „Gleiche Wettbewerbsbedingungen – und wir fordern die Institutionen auf, für einen fairen Wettbewerb zu sorgen, um eine weitere Verschlechterung des Marktzugangs zu verhindern – sind für effiziente Bahnsysteme von entscheidender Bedeutung.“

Eine Executive Summary der "World Rail Market Study" kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Digitaler Gesundheitsmarkt in Europa soll bis 2025 auf 232 Milliarden Euro anwachsen

Pressemitteilungen   •   Okt 01, 2020 08:58 CEST

  • Wachstumsschub von fast 50 Prozent für digitale Gesundheitsangebote durch Covid-19-Pandemie
  • Patienten mit Vorerkrankungen bringen kleinen und mittleren Plattformanbietern mehr Vertrauen entgegen
  • Zusammenschlüsse von spezialisierten Plattformen bieten vielversprechende Chancen für alle Marktteilnehmer

München, Oktober 2020: Vor der weltweiten Covid-19-Pandemie standen viele Patienten dem Arztbesuch per Videochat oder der Datenübermittlung an Versorger eher kritisch gegenüber. Durch den täglichen Umgang mit digitalen Dienstleistungen und Produkten ändert sich diese Ausgangslage. Damit nimmt der digitale Gesundheitsmarkt weiter an Fahrt auf. Das zeigt die neue Roland Berger-Studie "Future of Health 2 – The rise of healthcare platforms", für die rund 500 Experten weltweit befragt wurden.

So hat sich im Vergleich zur letztjährigen Studie das erwartete Wachstum des digitalen Gesundheitsmarktes in Europa bis 2025 auf 232 Milliarden Euro erhöht, ein Plus von fast 50 Prozent. Für Deutschland liegt die Prognose bei 57 Milliarden Euro. Die Experten gehen davon aus, dass die Pandemie den Digitalisierungsprozess der Branche insgesamt um rund zwei Jahre beschleunigt. "Die Ergebnisse unserer Befragung übertreffen die des letzten Jahres deutlich", stellt Karsten Neumann, Partner bei Roland Berger und einer der Autoren, fest. "Wir erwarten eine entsprechend hohe Dynamik im Markt, die in den kommenden Jahren auch Fusionen und Übernahmen nach sich ziehen wird."

Spezialisierte Plattformanbieter mit guten Chancen

Das durch die Pandemie beschleunigte Wachstum trifft auf einen stark fragmentierten Markt. Einerseits versuchen sich große Technologieunternehmen mit riesigen Datenmengen zu positionieren. Andererseits bringen kleinere Anbieter Applikationen und spezielle Lösungen für bestimmte Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes, auf den Markt. 2019 waren sich noch 61 Prozent der Experten sicher, dass die großen Tech-Konzerne bis 2025 ein integraler Bestandteil des Gesundheitssystems sein werden. Die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen jedoch: Lediglich zehn Prozent der Patienten mit Vorerkrankungen würden sich an diese Unternehmen wenden. "Damit steigen die Chancen für Unternehmen und Plattformanbieter aus dem Gesundheitswesen, die als Schnittstelle virtuelle und reale Dienstleistungen kombinieren", sagt Neumann.

An diese neuen Plattformmodelle sollten sich auch ambulante Dienstleistungsanbieter anpassen. Ansonsten laufen sie mittelfristig Gefahr marginalisiert oder aus dem Markt gedrängt zu werden. So erwarten etwa 64 Prozent der Befragten, veränderte Geschäftsmodelle für ambulante Dienstleistungen. "Es ist wichtig, dass Anbieter jetzt die Weichen für die nächsten Jahre stellen", rät Karsten Neumann. "Sie müssen sich fragen, welche Plattformen sie bedrohen können, oder wo und in welchem Netzwerk sie selbst ihr Geschäftsmodell ausweiten."

Plattformen international bereits heute erfolgreich

Mit passenden Geschäftsmodellen drängen auch neue Spieler in den Markt. So verschärfen Start-ups den Wettbewerb in allen beteiligten Industrien – sei es in der Pharmabranche, bei den Versicherern, bei Leistungserbringern oder bei Startups und Technologieunternehmen. "Es entstehen immer mehr Spezialisten. Das führt zwangsläufig zu einer Vernetzung untereinander, um eine durchgehende User Journey zu gewährleisten", erklärt Neumann. "Relevante Partnerschaften, in denen alle Teilnehmer profitieren, werden in Zukunft der entscheidende Erfolgsfaktor sein."

Praktische Beispiele unterstreichen diese Entwicklung. So bringt eine Versicherung in Mexiko bereits heute 22.000 Versorgungsanbieter mit über 250.000 Patienten in einer Plattform zusammen. Ein chinesisches Unternehmen bündelt wiederum große Datensätze, Online-Terminvereinbarungen und gesundheitsfördernde Programme auf einer anderen Plattform. Und in Saudi-Arabien ist die Plattformintegration bereits Teil des gesamten Gesundheitssystems. Um Schritt zu halten, müssen europäische Marktteilnehmer ihre Strategien neu definieren. "Durch den Plattformgedanken sind alle Chancen für die Marktteilnehmer offen, es wird keine "the winner takes it all" Situation geben", so Neumann.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen:

https://www.rolandberger.com/de/Publications/Future-of-Health-Der-Aufstieg-der-Gesundheitsplattformen.html

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Internet Economy Report 2020 – Status Quo, Ausblick und Empfehlungen an die Politik

Pressemitteilungen   •   Sep 24, 2020 09:20 CEST

IE.F präsentiert gemeinsam mit Roland Berger und Warburg Pincus umfassende Studie zur Lage der europäischen Internetwirtschaft.

Gemeinsam stellten IE.F, Roland Berger und Warburg Pincus am Mittwoch, den 23.09. in Anwesenheit der Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, Dorothee Bär (CDU/CSU) und dem Leiter des Grünen Wirtschaftsbeirates, Dr. Danyal Bayaz (Bündnis 90/Die Grünen) den “Internet Economy Report 2020” vor.

Der Report zeichnet ein umfassendes Bild des Status der europäischen Internetwirtschaft – auch im Vergleich zur Konkurrenz aus den USA und China. Dazu bereitet der Bericht die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten auf, analysiert aktuelle Trends und leitet daraus die richtigen Maßnahmen ab, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Fokus der Benchmark-Studie sind dabei die Bereiche Infrastruktur, Risikokapital, Gründungsbedingungen und Wettbewerb auf digitalen Plattformen.

Die wichtigsten Forderungen im Überblick:

  • Europa muss die Einführung von 5G vorantreiben, um die wirtschaftlichen Vorteile der neuen Technologie zu nutzen. Dazu gehört vor allem auch die Stärkung von Technologien, wie Virtual und Open Radio Access Networks, um neue Möglichkeiten für europäische Anbieter zu schaffen. Die Einführung von National Roaming ist dabei Grundvoraussetzung für einen fairen Wettbewerb und den zügigen Ausbau von 5G.
  • Datenportabilität und Interoperabilität sind entscheidend für Wettbewerb im europäischen Cloud-Computing-Markt. Wir müssen daher auf europäischer Ebene den Monopolisierungstendenzen aktiv entgegenwirken.
  • Die EU-Mitgliedsstaaten sollten sich stärker auf einheitliche Standards für Startups einigen. Die Etablierung eines European Startup Nation Standard wäre dabei entscheidend, u.a. um Mitarbeiterkapitalbeteiligungen attraktiver zu machen.
  • Europäische Startups brauchen einen besseren Zugang zu Risikokapital, insbesondere in der Wachstumsphase. Die Einführung u.a. von staatlichen Dachfonds könnte dabei helfen, das Risiko für Investoren zu verringern und privates Kapital zu mobilisieren. Nicht zuletzt sollte die Europäische Kommission die Kapitalmarktunion weiter vorantreiben, um einheitliche Standards für VC-Investitionen zu schaffen.
  • Im Zeitalter digitaler Plattformen brauchen europäische Internetunternehmen einen fairen Wettbewerb. Dabei ist die Verbesserung der Datenportabilität und die konsequente Entbündelung von vertikalen Diensten dominanter Digitalplattformen entscheidend. Der diskriminierungsfreie Zugang zu digitalen Infrastrukturen muss sichergestellt sein. Für ihr entschlossenes Vorgehen verdienen EU-Kommissarin Margrethe Vestager und Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt dabei unsere volle Unterstützung.

Prof. Dr. Friedbert Pflüger, Vorsitzender IE.F: “Seit ihrer Gründung setzt sich die IE.F für die digitale Zukunft Europas ein. Unser Internet Economy Report zeigt nun erstmals auf, dass sich in den vergangenen Jahren zwar hierzulande einiges in die richtige Richtung bewegt hat. Doch es ist bisher nicht gelungen, auch nur annähernd zur Konkurrenz aus China und den USA aufzuschließen. Dafür braucht es dringend eine koordinierte europäische Politik, die den Rahmen für fairen Wettbewerb und raschen Ausbau setzt sei es auf dem Cloud Markt, dem Ausbau von 5G, beim Thema Wachstumskapital, der Verbesserung von Gründungsbedingungen oder der entschlossenen Regulierung dominanter Plattformen.”

Stefan Schaible, Global Managing Partner Roland Berger: “Unsere Analysen zeigen: Europa darf sein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Aber klar ist auch: Wir haben in Sachen Digitalisierung noch großen Aufholbedarf: Unsere Unternehmen müssen die digitale Transformation vorantreiben und neue, datengetriebene Geschäftsmodelle entwickeln. Dazu brauchen sie Kapital, kluge Köpfe und eine zuverlässige digitale Infrastruktur.”


Die komplette Studie finden Sie interaktiv aufbereitet unter:
Deutsch: https://report.ie.foundation/de/report-2020
Englisch: https://report.ie.foundation/report-2020

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Krise in der Krise: Covid-19 verschärft wirtschaftliche Situation deutscher Kliniken

Pressemitteilungen   •   Jul 27, 2020 08:52 CEST

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  • 57 Prozent der Krankenhäuser rechnen 2020 mit einem Defizit
  • Staatliche Hilfen können Verluste nicht komplett ausgleichen
  • Ambulantisierung und Digitalisierung werden weiter beschleunigt

München, Juli 2020: Die Covid-19-Krise hat die ohnehin angespannte Situation der Krankenhäuser in Deutschland deutlich verschärft. Fast sechs von zehn deutschen Kliniken (57 Prozent) rechnen für 2020 mit einem Defizit, im vergangenen Jahr schrieben noch 32 Prozent rote Zahlen. Hauptgrund ist die rückläufige Auslastung während der Pandemie-Hochphase im März und April. Hier sank die Belegung der Intensivstationen großer Krankenhäuser mit über 1.000 Betten um 27 Prozent, auf Normalstationen sogar um 37 Prozent. Das sind Ergebnisse der "Krankenhausstudie 2020" von Roland Berger. Für die Untersuchung haben die Autoren Klinikmanager der 600 größten Krankenhäuser in Deutschland befragt.

„Das Gesundheitssystem in Deutschland funktioniert – das hat sich während der Covid-19-Krise einmal mehr gezeigt. Aber die wirtschaftliche Situation vieler Kliniken hat sich durch die Pandemie noch einmal deutlich verschlechtert,“ sagt Peter Magunia, Partner bei Roland Berger. „Mit einer schnellen Erholung der Patientenzahlen und damit verbundenen Einnahmen ist nicht zu rechnen. Um in dieser Situation zu bestehen, sollten Häuser noch offener für intensivere Kooperationen mit anderen Kliniken sein, ihre ambulanten Angebote gezielt ausbauen und Schritt für Schritt Reformvorhaben im Bereich Digitalisierung vorantreiben.“

Ausgleichszahlungen können Erlösausfälle nicht kompensieren

Das im März verabschiedete Krankenhausentlastungsgesetz billigt den Kliniken pro Tag eine Pauschale von 560 Euro pro freigehaltenem Bett zu. Insbesondere bei den großen Häusern mit mehr als 1.000 Betten konnten diese Mittel die Ausfälle nicht kompensieren: 75 Prozent dieser Kliniken gaben in der Studie an, dass diese Hilfen, die durch Covid-19 entstandenen Erlösausfälle nicht auffangen können. Die Situation verschärft sich durch die Tatsache, dass sich die Kliniken nur langsam wieder füllen. Die Mehrzahl der befragten Krankenhausmanager rechnet damit, dass sich die Patientenzahlen frühestens nach sieben Monaten wieder erholen werden. Fünf Prozent der Befragten gehen sogar davon aus, dass das Vorkrisen-Niveau nie mehr erreicht werden kann.

Die Krise als Beschleuniger für Trends

Grundsätzlich spielt die Organisationsstruktur eines Krankenhauses eine immer wichtigere Rolle für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. In 2019 erzielten 76 Prozent der in einem Verbund organisierten Kliniken zumindest eine schwarze Null. Bei den eigenständigen Kliniken verzeichneten 38 Prozent ein Defizit. „Die Verbundkliniken profitieren von Synergieeffekten und stehen in Summe signifikant besser da. Covid-19 wird den Trend zu mehr Zusammenarbeit noch weiter beschleunigen“, sagt Magunia. Auch das Thema Digitalisierung gewinnt weiter an Bedeutung. „Immer öfter wird in den Kliniken über neue Angebote wie Videosprechstunden oder ein digitales Monitoring von Patienten nachgedacht“, kommentiert Magunia. Darüber hinaus nahmen die stationären Fallzahlen auch schon vor Corona ab, gerade in diesem Bereich wollen viele Häuser aber Wachstum erzielen. „Jede Klinik sollte sich genau überlegen, wo die Nachfrage im stationären Bereich am stärksten wegbricht und ihre ambulanten Angebote selektiv anpassen“, sagt Magunia.

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Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Roland Berger verstärkt sein Kompetenzzentrum Restructuring, Performance, Transformation and Transaction (RPT) mit zwei Partnern und einem Principal

Pressemitteilungen   •   Jul 20, 2020 08:27 CEST

München, Juli 2020: Die Covid-19-Pandemie hinterlässt in der Wirtschaft tiefe Spuren. In einigen Branchen forciert sie einen ohnehin schon bestehenden Abwärtstrend, aber auch bis dato gut aufgestellte Firmen stehen vor enormen Herausforderungen. Als führende Unternehmensberatung für Restrukturierungen und Performance-Verbesserungen reagiert Roland Berger auf diese Situation und hat sein Kompetenzzentrum Restructuring, Performance, Transformation and Transaction (RPT) mit weiteren Experten verstärkt: Stephan Hartmann kommt als Partner am Standort Zürich an Bord. Jan Maser fokussiert sich als Partner auf tiefgreifende Restrukturierungsprojekte. Markus Held wird sich als Principal vor allem auf das Beratungsangebot im Segment Debt Advisory konzentrieren und die Services weiter ausbauen.

"Die Covid-Pandemie stellt für viele Firmen einen nie dagewesenen wirtschaftlichen Einschnitt dar. Unternehmen suchen gerade jetzt externen Sachverstand, um durch diese Krise zu kommen. Dementsprechend stark nachgefragt sind unsere maßgeschneiderten Dienstleistungen für die Bewältigung von Krisen- und Sondersituationen. Ich freue mich, dass wir drei neue Experten für uns gewinnen konnten, um unsere Klienten im deutschsprachigen Raum noch umfangreicher zu unterstützen", sagt Sascha Haghani, Leiter des globalen Kompetenzzentrums RPT und Geschäftsführer DACH bei Roland Berger. "Bei vielen Firmen steht aktuell die Liquiditätssicherung an erster Stelle. Mit Blick auf die Geschäftsplanung für die 'neue Normalität' nach der Krise gilt es jetzt, den mittelfristigen Finanzierungsbedarf zu ermitteln, die Kapitalstruktur anzupassen und den Cashflow zu optimieren. Generell wird dadurch eine Vielzahl von Unternehmen ihre Verschuldung zur Liquiditätssicherung deutlich ausweiten müssen. Je nach Entwicklung in naher Zukunft steigen damit die Herausforderungen bei der Rückführung bzw. Optimierung dieser Finanzierungsstruktur. Wir sind in der Lage, Klienten in diesem Prozess durchgängig zu begleiten."

Stephan Hartmann unterstützt Roland Berger als Partner am Standort Zürich. Hier berät er als Experte für Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Digitalisierung zu allen Themen der CFO-Agenda, u.a. Post-Merger-Integrationen, Carve-out-Programmen und Finance-Transformationen. Zuletzt verantwortete er als Co-Head das Geschäft im Bereich Finance & Performance bei einer großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft. Hartmann verfügt über mehr als 17 Jahre Berufserfahrung in der Industrie und Beratung, seine Branchenschwerpunkte sind Maschinenbau, Hightech und Pharma. Stephan Hartmann promovierte an der Universität Zürich und besitzt weitere akademische Titel von der University of Notre Dame in Chicago (MBA) sowie von der Universität Mannheim (Diplom-Kaufmann).

Jan Maser verstärkt als Partner das Kompetenzzentrum RPT am Standort Düsseldorf. Sein Fokus liegt auf der strategischen Neuausrichtung und tiefgreifenden Restrukturierung von Unternehmen. Jan Maser war zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung eines Technologie- und Beratungshauses mitverantwortlich für dessen Restrukturierungsgeschäft und leitete in dieser Funktion zahlreiche Sanierungen inklusive Refinanzierungen und M&A-Transaktionen sowie Prozess- und Kostenoptimierungen. Zudem koordinierte er als Head of Automotive die internationalen Projektaktivitäten des Hauses in der Automobil- und Zulieferbranche. Jan Maser verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Industrie und Beratung und besitzt einen Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur von der Hochschule Pforzheim.

Markus Held stößt als Principal am Firmenhauptsitz in München zu Roland Berger. Mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in den Bereichen Finanzrestrukturierung, Refinanzierung und Corporate Finance wird er sich vor allem auf das Beratungsangebot im Segment Debt Advisory konzentrieren. Zuletzt war Held als Managing Director und Head of Distressed M&A bei einer auf Finanzrestrukturierung spezialisierten Beratungsboutique tätig. In dieser Funktion sammelte er seit 2011 umfangreiche Erfahrung insbesondere bei Klienten aus dem deutschen Mittelstand und unterstützte operativ auch aus CRO-, CFO- oder Beiratsrollen heraus. Zuvor war Held als selbständiger Berater für Corporate-Finance-Services, als Head of Finance bei einem Immobilienkonzern und als Investment-Manager bei einer Beteiligungsgesellschaft einer führenden deutschen Bank tätig. Markus Held hat einen Master of Laws (LL.M.) an der Frankfurt School of Finance & Management erworben.

Bildmaterial finden Sie unter: https://rolandberger.mynewsdesk.com/latest_media

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

Die Covid-19-Pandemie hinterlässt in der Wirtschaft tiefe Spuren. In einigen Branchen forciert sie einen ohnehin schon bestehenden Abwärtstrend, aber auch bis dato gut aufgestellte Firmen stehen vor enormen Herausforderungen. Als führende Unternehmensberatung für Restrukturierungen und Performance-Verbesserungen reagiert Roland Berger auf diese Situation und verstärkt sich mit weiteren Experten.

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Über Roland Berger

Roland Berger

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige weltweit führende Unternehmensberatung mit europäischer Herkunft und deutschen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern sind wir in den global wichtigsten Märkten erfolgreich aktiv. Unsere 52 Büros befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit.

Roland Berger berät international führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Institutionen. Unser Beratungsangebot umfasst die gesamte Bandbreite – von der Strategieberatung bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dazu zählen u.a. neue Führungs- und Geschäftsmodelle, innovative Prozesse und Services, Mergers & Acquisitions, Private Equity und Restrukturierungsprojekte sowie die Unterstützung beim Management von großen Infrastrukturprojekten.

Unsere Firma steht im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern. Wir teilen die Überzeugung, dass unsere Unabhängigkeit die Voraussetzung für eine unvoreingenommene Beratung unserer Klienten ist.

Alle Mitarbeiter von Roland Berger sind unseren drei Unternehmenswerten verpflichtet:
Entrepreneurship – Wir denken und handeln wie Unternehmer und bieten kreative und pragmatische Lösungen.
Excellence – Wir liefern exzellente Ergebnisse und entwickeln weltweit vorbildliche Ansätze. So schaffen wir messbar und nachhaltig Wert für unsere Klienten.
Empathy – Wir sind verständnisvolle und verantwortungsbewusste Berater und tragen zum Wohl der Allgemeinheit bei.

Wir verbinden gründliche Analysen mit kreativen Strategien und schaffen so einen echten, nachhaltigen Mehrwert für unsere Klienten. Wir entwickeln und bündeln unser Know-how in globalen Kompetenzzentren, die auf unterschiedliche Branchen und funktionale Themenbereiche spezialisiert sind. Für jedes Beratungsprojekt stellen wir individuell ein interdisziplinäres Team aus Experten mit branchenspezifischem und funktionalem Know-how zusammen, um die besten Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln.

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