Roland Berger mit Rekordwachstum: Neue Partnerinnen und Partner und ambitionierter Wachstumsplan

Pressemitteilungen   •   Jul 13, 2021 10:00 CEST

  • 17 neue Partnerinnen und Partner an internationalen Standorten
  • Rekordjahr in 2021 mit zweistelligen Wachstumsraten erwartet
  • Strategische Neuausrichtung mit Innovationsplattformen
  • Auftrag an Vorstand, alle Wachstumsoptionen als unabhängige Partnerschaft zu prüfen

München, Juli 2021: Roland Berger treibt seine ambitionierten Wachstumspläne weiter voran und nimmt insgesamt 17 Beraterinnen und Berater in die Partnerschaft auf. Die Wahl fand im Zuge des halbjährlichen globalen Treffens aller Partnerinnen und Partner von Roland Berger statt, das komplett virtuell ablief. Wesentlicher Diskussionspunkt war auch der zukünftige Wachstumspfad, der in einen Auftrag an den Vorstand mündete, alle möglichen Wachstumsoptionen als unabhängige Partnerschaft zu prüfen.

„Die Pandemie hat Roland Berger sowie unseren Klientinnen und Klienten viel abverlangt. Gemeinsam mussten wir Etabliertes hinter uns lassen und mit neuen Ideen diese einzigartige Krise bewältigen. Die beförderten Kolleginnen und Kollegen stehen für diese Art von unternehmerischem Handeln. Ich beglückwünsche sie zur Ernennung und freue mich zusammen mit ihnen unser Geschäft weiter zu entwickeln", sagt Stefan Schaible, Global Managing Partner bei Roland Berger.

Zur Geschäftslage ergänzt er: „Wir befinden uns bereits seit Sommer 2020 wieder auf einem dynamischen Wachstumskurs und haben in den letzten Monaten noch einmal zusätzlich Fahrt aufgenommen. Unsere strategische Ausrichtung an vier Innovationsthemen zeigt zusammen mit unserer DNA in Restrukturierung und Performance Improvement eine besondere Wachstumswirkung in dieser herausfordernden Zeit. Mit unserer starken wirtschaftlichen Lage ist mit Roland Berger in den nächsten Monaten mit Nachrichten auf dem Markt definitiv zu rechnen. Alle Optionen für weiteres Wachstum inklusive Akquisitionen hinterlegt mit Wachstumskapital liegen auf dem Tisch, um uns als unabhängige Partnerschaft auf das nächste Level zu bringen."

Rekordjahr für 2021 erwartet – strategischer Fokus auf vier Innovationsthemen gesetzt
Roland Berger erwartet ein Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich und ein Rekordjahr für das Unternehmen in 2021, das die Bestmarke aus 2019 übertreffen wird. In einer strategischen Neuausrichtung hat sich die Beratung in den letzten Monaten entlang ihrer Branchen- und Funktionsexpertise noch stärker international vernetzt aufgestellt und ist weltweit mit allen Expertisen konsistent lieferfähig.

Um vier besonders zukunftsträchtige Themen im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens zu bedienen, hat Roland Berger darüber hinaus vier Innovationsplattformen eingerichtet. Diese sind Nachhaltigkeit & Klimaschutz, Robuste Organisationen, Smart Mobility und Next Generation Manufacturing. In jedem der vier Felder unterstützen dezidierte Teams Klienten bei vielfältigen Projekten von der Reorganisation der Lieferketten über Technologiestrategien bis hin zu Fragen einer nachhaltigen Finanzierung. Diese Teams stellen ihre Expertise den übrigen Organisationseinheiten zur Verfügung. Angetrieben von der eigenen Ambition, bis 2028 Netto-Null-Emissionen aufzuweisen, bietet Roland Berger in Kundenprojekten so beispielsweise einen inkludierten Klima-Performance-Check an.

Parallel läuft das traditionell starke Geschäft in den Bereichen Restrukturierung und Performance Improvement für Roland Berger sehr erfolgreich und wird ebenfalls international weiter forciert. Die Digitalaktivitäten hat die Firma in der neuen Marke Roland Berger N3XT gebündelt.

Weltweit 17 neue Roland Berger-Partnerinnen und -Partner
In Deutschland wurden Christoph Burckhart, Hanno Dachwitz, Pascal Lehnen, Caroline Merk, Benjamin Rassler, Steffen Thiel und Hannah Zühlke auf die Partnerstufe befördert. In Frankreich verstärken Axelle Lemaire und Baptiste Maisonnier von nun an die Partnerschaft. Martin Bodewig (USA), Youye Chen (China), Daria Koroleva (Russland), Ralph Mair (Schweiz), Nicola Morzenti (Italien), Chanchai Tanatkatrakul (Thailand), Frederick Van Gysegem (Belgien) und Seunghun Yoo (Südkorea) vervollständigen den Kreis der neuen Partnerinnen und Partner bei Roland Berger.

Darüber hinaus wurden vier Kolleginnen und Kollegen zu Senior Partnerinnen und Partnern befördert: Alain Chagnaud, Sébastien Murbach, David Frans und Maria Mikhaylenko

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Finanzielle Schieflage durch Corona – Krankenhäuser geraten bei Zukunftsinvestitionen und Nachhaltigkeit in Rückstand

Pressemitteilungen   •   Jul 13, 2021 08:54 CEST

  • Anteil der defizitären Häuser steigt 2020 auf 49 Prozent (2019: 32%)
  • 62 Prozent der Klinikmanager erwarten auch für 2021 ein Minus beim Ergebnis
  • Trotz steigender Ausgaben für IT, fehlen vielen Krankenhäusern die Ressourcen für umfangreiche Digitalisierung

München, Juli 2021: Die ökonomische Situation der Krankenhäuser in Deutschland hat sich im Jahr 2020 erneut verschlechtert. Jedes zweite Haus (49%) musste im vergangenen Jahr ein Defizit verbuchen. Mit einem Umsatzwachstum für das laufende Geschäftsjahr rechnen nur 27 Prozent der Klinikchefs. Fast zwei von drei Befragten (62%) erwarten für 2021 ein Minus beim Ergebnis. Zu diesen Erkenntnissen kommen die Autoren der „Krankenhausstudie 2021“, einer Roland Berger-Umfrage unter den 600 größten deutschen Krankenhäusern.

„Krankenhäuser bekommen die Nachwirkungen von einem Jahr Corona bei Umsatz und Ergebnis zu spüren“, sagt Peter Magunia, Partner bei Roland Berger. „Auffallend in unserer Befragung ist die pessimistische Erwartung auch der privaten Häuser für das Ergebnis des aktuellen Geschäftsjahres. Insgesamt zeigt sich der Ausblick der Krankenhäuser aller Trägerschaften auf die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation in den kommenden Jahren negativer als je zuvor. Die Häuser können daher strategische Themen wie den Ausbau von moderner IT-Infrastruktur, digitalen Services sowie einer nachhaltigen Beschaffung nur zaghaft angehen.“

Pandemie drückt Umsatzentwicklung und -erwartung, Art der Trägerschaft beeinflusst Jahresergebnis
Im Jahr 2019, vor Corona, erwirtschafteten noch zwei Drittel der Kliniken (67%) einen Umsatzanstieg. 2020 gelang dies nur noch 42 Prozent. Für 2021 ist die Stimmung noch pessimistischer, nur noch ein Viertel der Häuser erwartet ein Umsatzwachstum (27%). Der Anteil der Krankenhäuser mit positivem Jahresergebnis sank stark ab von 48 Prozent im Vorjahr auf 36 Prozent in 2020. Dabei spielt die Trägerschaft eine wichtige Rolle: 63 Prozent der Häuser in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft weisen ein defizitäres Ergebnis aus. Sogar bei den privaten Häusern schreibt nun bereits jedes dritte Haus rote Zahlen (38%). Die große Mehrheit der Häuser (83%) rechnet zudem mit einer deutlichen Verschlechterung der Situation in den kommenden fünf Jahren.

Finanzieller Druck bremst Weiterentwicklung der Krankenhäuser in strategischen Zukunftsthemen
In der angespannten Situation konzentrieren sich die Häuser darauf, ihre Ergebnisse zu verbessern und nehmen hierbei verstärkt strategische Hebel in den Fokus. So gewinnt der Ausbau des ambulanten Portfolios in den Augen der Studienteilnehmer deutlich an Bedeutung. Weiterhin setzen jedoch viele Kliniken weiter auf die Steigerung stationären Umsätze – eine Hoffnung, welche sich nur für wenige realisieren dürfte.

Im Bereich Digitalisierung steigen die Ausgaben kontinuierlich: Der Anteil der befragten Kliniken, die über 2 Prozent ihres Umsatzes für die IT ausgeben hat sich gegenüber 2017 (9%) nun mehr als verdreifacht (31%). Das Hauptaugenmerk liegt heute dabei jedoch weiterhin auf Basisaufgaben wie der Sicherstellung des Betriebs und einer ausreichenden IT-Sicherheit. Zukunftsgerichtete Themen, wie die Verbesserung der Versorgungsqualität über neue digitale Geschäftsmodelle sind dagegen aus dem Fokus gerückt.

„Die weitere Digitalisierung der Krankenhäuser ist für eine moderne Gesundheitsversorgung unumgänglich", sagt Magunia. „Zukünftig stehen die Kliniken hierzulande jedoch vor der Herausforderung steigender IT-Kosten bei gleichzeitigem Fachkräftemangel und gewaltigen Personalherausforderungen."

Daneben gewinnt ein weiteres Thema immer größere Bedeutung: Die Nachhaltigkeit. Rund 90 Prozent der Häuser schätzen die Rolle der Nachhaltigkeit beim Beschaffungsprozess als relevant ein. Dennoch wird deutlich: In der aktuellen Situation sind Krankenhäuser nicht in der Lage für einen Ausbau der Nachhaltigkeit auch die notwendigen Mittel aufzubringen.

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Grüner Wasserstoff und schwimmende Anlagen erhöhen das wirtschaftliche Potenzial des Offshore-Windsektors

Pressemitteilungen   •   Jun 29, 2021 08:39 CEST

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  • Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement der Energiewende
  • Schwimmende Windkraftanlagen können in tieferen Küstengewässern eingesetzt werden und ermöglichen eine kostengünstige Wasserstoffproduktion
  • Weitere Kostensenkungen sind notwendig, wenn der europäische Offshore-Windenergiesektor wettbewerbsfähig bleiben soll

München, Juni 2021: Im letzten Jahrzehnt hat sich die Nutzung der Offshore-Windenergie enorm weiterentwickelt. Diese einst teure und unausgereifte Technologie ist heute bereits wettbewerbsfähig im Vergleich zu Strom aus fossilen Quellen. Bei steigenden CO2-Preisen kann Offshore-Windenergie künftig sogar kostengünstiger abschneiden. Viele Länder sehen die Windenergie inzwischen als eine wichtige Säule ihrer Dekarbonisierungsstrategien, um die Klimaziele zu erreichen, und planen eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten. Die Europäische Union strebt beispielsweise bis 2050 300 GW Offshore-Windenergie an. In der Studie „Innovate and industrialize – How Europe’s offshore wind sector can maintain market leadership and meet the continent’s energy goals“ erörtert Roland Berger, wie die Branche ihr wirtschaftliches Potenzial durch Wasserstoffumwandlung, den Einsatz schwimmender Windparks und Kostensenkung steigern kann.

„Die Offshore-Windenergie nimmt bei der Bewältigung des Klimawandels eine immer stärkere Rolle ein“, erklärt Torsten Henzelmann, Partner bei Roland Berger. „Sie ist bereits eine wettbewerbsfähige, saubere Alternative zu fossilem Strom. Durch die gleichzeitige Erzeugung von grünem Wasserstoff direkt an der Quelle erhält die Windenergie eine noch größere Bedeutung. Windenergie eröffnet Europa große Chancen, um seine Klimaziele zu erreichen, seine Marktführung zu festigen und die nachgelagerte Wertschöpfung von Wasserstoff zu nutzen, der beispielsweise bei der Produktion von synthetischen Kraftstoffen oder umweltfreundlichen Chemikalien als Rohstoff eingesetzt werden kann.“

Offshore-Windparks können preiswerten grünen Wasserstoff in großen Mengen erzeugen
„Wasserstoff, der bereits lange als vielversprechende Alternative zu fossilen Brennstoffen galt, hat sich in den letzten Jahren endgültig als einer der Eckpfeiler der Energiewende durchgesetzt – vor allem, wenn er durch Elektrolyse mit erneuerbaren Energien und damit ohne Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre hergestellt werden kann“, erläutert Yvonne Ruf, Partnerin bei Roland Berger. Grüner Wasserstoff und seine Derivate können dazu beitragen, dass sehr energieintensive Industrien wie beispielsweise Stahl und Chemie deutlich weniger CO2 ausstoßen. Wasserstoff lässt sich problemlos in Pipelines, Salzkavernen und erschöpften Gasfeldern speichern, um das schwankende Angebot von Wind- und Sonnenenergie auszugleichen. Bei höheren Mengen ist es sogar günstiger, Energie in molekularer Form durch eine Rohrleitung zu transportieren als Elektronen über ein Kabel.

„Wenn wir die globalen Dekarbonisierungsziele nach 2030 erreichen wollen, brauchen wir grünen Wasserstoff in großen Mengen. Offshore-Windanlagen können diese Mengen liefern“, so Ruf. Offshore-Windenergie ist die am besten geeignete erneuerbare Energiequelle in Nordwesteuropa, um großtechnische Stromproduktion direkt mit Wasserstofferzeugung im industriellen Maßstab zu koppeln. Bei großen Mengen ist die Integration von Elektrolyseuren und Offshore-Windturbinen gegenüber der Wasserstofferzeugung an Land eine günstigere, schnellere und robustere Lösung. Zudem ermöglicht sie eine einfache Speicherung und hat weniger Auswirkungen auf die Umwelt, da beispielsweise bestehende Infrastrukturen und Pipelines genutzt werden können.

Schwimmende Technologie erweitert das Einsatzgebiet für Offshore-Windenergie in tieferen Gewässern
Schwimmende Offshore-Windkraftanlagen ermöglichen die Nutzung der Windenergie in tieferen Gewässern. Heute ist die Technologie noch nicht ausgereift, bis 2027 sollen aber mehr als ein Dutzend schwimmende Offshore-Windprojekte mit bis zu 700 MW Leistung in Betrieb genommen werden. Es ist denkbar, dass schwimmende Turbinen, grüner Wasserstoff und der Einsatz von FPSO-Schiffen (Floating Production Storage and Offloading Units) eine massive Offshore-Produktion von sehr kostengünstigem grünem Wasserstoff ermöglichen – egal wie weit entfernt die Anlage von der Küste ist.

Innovation ist der Schlüssel für den europäischen Offshore-Sektor
Noch ist aus Offshore-Energie hergestellter Wasserstoff relativ teuer und etwa zwei Drittel der Kosten pro Kilogramm entfallen auf die Energie selbst. Über stärkere Standardisierung und neue Technologien können Kostensenkungen erzielt werden. Ein Lösungsansatz ist der Einsatz größerer Turbinen. Mit digitaler (vorausschauender) Wartung und selbstheilenden Materialien können zudem die hohen Kosten für Erhaltung und Reparatur über die Lebensdauer eines Windparks drastisch reduziert werden. 

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Für ein Wirtschaftswunder 2.0: Neue Studie zeigt beeindruckende Beschäftigungseffekte von Startups und Scaleups auf den deutschen Arbeitsmarkt

Pressemitteilungen   •   Jun 22, 2021 15:14 CEST

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  • Bereits heute arbeiten mehr als 415.000 Menschen bei Startups und Scaleups in Deutschland
  • Rund 1,6 Millionen Arbeitsplätze haben Startups und Scaleups direkt geschaffen oder werden indirekt durch sie gesichert
  • Das zusätzliche Jobpotenzial ist gewaltig: Bis 2030 ist ein Anstieg auf 974.000 Stellen möglich

Berlin, 22. Juni 2021: Welche Beschäftigungseffekte haben Startups und Scaleups auf den deutschen Arbeitsmarkt? Dieser Frage ist die Studie "Für ein Wirtschaftswunder 2.0 – Wie Startups und Scaleups den deutschen Arbeitsmarkt beflügeln" nachgegangen, die die Unternehmensberatung Roland Berger zusammen mit der Internet Economy Foundation (IE.F), dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. und der Deutsche Börse AG erarbeitet und heute in Berlin veröffentlicht hat.
Neben den unmittelbar von Startups und Scaleups geschaffenen Arbeitsplätzen widmet sich die Publikation auch den Multiplikatoreffekten, d. h. den mittelbar geschaffenen und gesicherten Arbeitsplätzen. Darüber hinaus verdeutlicht die Studie das enorme Potenzial von Startups und Scaleups für den deutschen Arbeitsmarkt in den kommenden zehn Jahren.
Die Ergebnisse unterstreichen die wichtige Rolle, die Startups und Scaleups als Jobmotor in Deutschland schon heute spielen.

Die Kernergebnisse der Studie im Überblick:

  • Mehr als 415.000 Menschen arbeiten aktuell in Deutschland für ein Startup oder Scaleup.
  • Rund 1,6 Millionen Arbeitsplätze gibt es derzeit in Deutschland, die von Startups und Scaleups in Deutschland direkt geschaffen oder indirekt durch sie gesichert werden.
  • Startups und Scaleups verzeichneten insbesondere in den vergangenen Jahren (2018 - 2020) einen überdurchschnittlichen Anstieg bei den Zahlen der Mitarbeitenden.
  • Das Job-Potenzial bei Startups und Scaleups ist gewaltig: Aus Sicht der Autoren liegt ein direkter Beschäftigungsanstieg von 415.000 auf 974.000 bis zum Jahr 2030 im Bereich des Möglichen. Dafür müsste der Anteil der Startup- und Scaleup-Mitarbeiter an der Gesamtbeschäftigung auf ein ähnliches Niveau wie aktuell in Großbritannien ansteigen. Wenn es gelingt, den Anteil der Mitarbeitenden von Startups und Scaleups an der Gesamtbevölkerung auf ein Niveau von Startup-Nationen wie den USA zu bringen, bedeutet das die Schaffung von mehr als 3 Millionen neuen Arbeitsplätzen in Deutschland.
  • Wenn es gelingt bis 2030 dieses Jobwachstum zu erreichen, entspräche das etwa einer Verachtfachung der Arbeitsplätze bei Startups und Scaleups in weniger als zehn Jahren.
  • Damit Deutschland zu den Startup-Nationen aufschließen und das Job-Potenzial heben kann, müssen die entsprechenden politischen Weichen gestellt und Rahmenbedingungen geschaffen werden.
  • Erforderlich ist eine umfassende “Startup-Strategie”, die die Themen Talente, Kapital und fairen Wettbewerb in den Fokus stellt.

Die Initiatoren sagten anlässlich der Veröffentlichung der Studie in Berlin zu den Ergebnissen:

Jochen Ditsche, Senior Partner, Roland Berger N3XT: „Die deutsche Startup-Szene hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Und die gute Nachricht ist: Mittelfristig können neue Wachstumsunternehmen noch deutlich stärkere Beschäftigungsimpulse setzen. Warum sollte in Deutschland nicht in absehbarer Zeit möglich sein, was in den USA oder Israel schon heute möglich ist?"

Prof. Dr. Friedbert Pflüger, Vorsitzender der Internet Economy Foundation (IE.F): “Die Relevanz des europäischen Startup und Scaleup Ökosystems für unsere Volkswirtschaft wird immer wieder beschworen. Doch nun haben wir schwarz auf weiß, welche Rolle das Startup und Scaleup Ökosystem für unseren Arbeitsmarkt, unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt unseres Wohlstandes insgesamt spielt. Diesen Jobmotor müssen wir unterstützen, damit Deutschland sein enormes Potential voll entfalten kann. Wir sollten unsere französischen Nachbarn zum Vorbild nehmen, und Startups und Scaleups zur obersten Priorität in der Politik machen.”

Christian Miele, Vorstandsvorsitzender, Bundesverband Deutsche Startups: „Die Studie zeigt, Startups sind eine Job-Rakete. Das muss für eine neue Bundesregierung Ansporn sein, Deutschland zu einer Startup-Nation zu machen. Startups müssen ganz oben auf die politische Agenda und Chef*innen-Sache werden. Bereits in den ersten 100 Tagen muss deutlich werden, dass die Stärkung von Startups oberste Priorität hat.”

Niels Tomm, Beauftragter des Vorstands, Deutsche Börse: „Die Mobilisierung von Kapital ist ein essentielles Thema für Start-ups, wenn es um Wachstum geht. Der Börsengang ist dabei ein wichtiges Instrument. Das Ziel muss es sein, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, warum ein Börsengang positive Auswirkungen auf die Skalierbarkeit und das Wachstum von Unternehmen hat. Dies hat nicht zuletzt auch einen positiven und langfristigen Effekt auf die Beschäftigungszahlen“, so Niels Tomm, Beauftragter des Vorstands, Deutsche Börse.”

Im Rahmen der öffentlichen Vorstellung kommentierten bei einem Power-Talk die Studie:

Prof. Dr. Ann-Kristin Achleitner, TU München: „Mit der Publikation wird das Augenmerk auf die Beschäftigungseffekte von Startups und Scaleups in Deutschland gelegt. Die Ergebnisse sind beeindruckend. Sie sind dabei mehr als eine bloße Beschreibung des Status quo. Sie verdeutlichen vielmehr, wo und wie – gerade nach der Bewältigung der unmittelbaren Herausforderungen der Corona-Krise – Wachstumsimpulse für unser Land gesetzt werden sollten.”

Klaus Hommels, Lakestar: “Als Investor erlebe ich jeden Tag wie strategisch die USA und China ihre Tech-Sektoren in ihre jeweilige Industrie- und Geopolitik einbinden. Die vorliegende Studie zeigt auf, was auch Deutschland und Europa erreichen können, wenn wir uns auf unsere eigenen Stärken besinnen und unsere Digitalwirtschaft beherzt und wertebasiert ausbauen."

Hanno Renner; Gründer und CEO, Personio: „Wir brauchen in Deutschland eine neue Wahrnehmung der Startup- und Technologie-Szene: Von “netten” Innovationstreibern, von denen die "richtige” Wirtschaft lernen kann, hin zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige der Zukunft. In den USA und China sind schon viele der wertvollsten Unternehmen Tech-Startups, die erst in den letzten 2,5 Jahrzehnten gegründet worden sind. In Deutschland und Europa ist das auch möglich und es ist nötig, um Wohlstand und Arbeitsplätze zu sichern.” 

Zu Roland Berger: Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

Zur Internet Economy Foundation (IE.F): Die Internet Economy Foundation wurde mit dem Ziel gegründet, in der dynamischen Welt des Internets eine neugierige Denkfabrik, ein unabhängiger Ratgeber und kompetenter Dialogpartner zu sein. Sie will eine wegweisende Stimme für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden, die Informationen über neueste Entwicklungen liefert und die Interessen der deutschen und europäischen Internetwirtschaft im globalen Kontext identifiziert.

Zum Startup-Verband: Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. ist die Stimme der Startups in Deutschland. Seit seiner Gründung 2012 vertritt der Verband die Startup-Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
In seinem Netzwerk mit mittlerweile mehr als 1.000 Mitgliedern schafft der Verband darüber hinaus einen Austausch zwischen Startups untereinander, ab er auch zwischen Startups und etablierter Wirtschaft. Ziel des Startup-Verbandes ist es, Deutschland und Europa zu einem gründungsfreundlichen Standort zu machen, der Risikobereitschaft honoriert und den Pionieren unserer Zeit die besten Voraussetzungen bietet, um mit Innovationskraft erfolgreich zu sein.

Zur Deutsche Börse AG: Als internationale Börsenorganisation und innovativer Marktinfrastrukturanbieter sorgt die Gruppe Deutsche Börse für transparente, verlässliche und stabile Märkte. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien schafft sie Sicherheit und Effizienz für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Ihre Geschäftsfelder reichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Börsenhandel. Dazu zählen die Zulassung, der Handel, das Clearing und die Verwahrung von Finanzinstrumenten, die Bereitstellung von Marktdaten sowie das Management von Sicherheiten und Liquidität. Als Technologieunternehmen entwickelt die Gruppe darüber hinaus moderne IT-Lösungen und bietet weltweit IT-Services an. Das Unternehmen hat seine Zentrale am Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main und ist mit mehr als 9.000 Mitarbeitern weltweit präsent, unter anderem in Luxemburg, Prag, London, New York und Chicago, Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Sydney.

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„Automotive Disruption Radar“: Neue Technologien in der globalen Automobilindustrie sind trotz Corona auf dem Vormarsch

Pressemitteilungen   •   Mai 26, 2021 09:09 CEST

  • Anteil der Elektromobilität wächst deutlich
  • Anstieg der Patente zeigt stetige Entwicklung des autonomen Fahrens
  • Neue Website www.automotive-disruption-radar.com stellt umfangreiche Datenbasis für die Trends in der Automobilindustrie zur Verfügung

München, Mai 2021: Der Corona-Pandemie zum Trotz sind die disruptiven Trends in der Automobilbranche in Bezug auf Technologie und Kundenverhalten nicht aufzuhalten. Dies zeigt die aktuelle „Automotive Disruption Radar (ADR)“ Studie von Roland Berger. Die Studie erscheint halbjährlich und untersucht 26 Automobilindikatoren in 18 Ländern. Die neunte Ausgabe der Studie verzeichnet die bisher höchste durchschnittliche Länderbewertung und unterstreicht damit die positive Stimmung für Innovationen, fortschreitende Digitalisierung und Elektrifizierung in der Automobilindustrie. Der ADR erscheint auf der Website www.automotive-disruption-radar.com, die Roland Berger gemeinsam mit den Kooperationspartnern Automotive World, Charging Radar, CoMotion, fka GmbH und Springer Fachmedien betreibt. Die Plattform ist mit ihrer Datengrundlage als eine Entscheidungshilfe für Führungskräfte im Mobilitätssektor konzipiert und zeigt den Wandel in der Automobilbranche in allen Bereichen.

„Auch wenn die wirtschaftliche Lage aufgrund der Pandemie nach wie vor angespannt ist, zeigt sich: Die Automobilindustrie setzt weiter auf Innovationen“, so Wolfgang Bernhart, Partner bei Roland Berger. „Die vier großen Trends – neue Mobilitätskonzepte, autonomes Fahren, digitale Technologien und Elektrifizierung – sind weiterhin bestimmend." Dabei zeigt die aktuelle Studie, dass die Verbraucher immer mehr Gefallen an E-Autos finden und die regulatorischen Rahmenbedingungen in vielen Ländern umfassendere Tests für autonomes Fahren ermöglichen. „Auf unserer neuen Website ziehen wir die historischen Daten seit Anfang 2017 zusammen und können so auf zukünftige Entwicklungen schließen", sagt Bernhart. „Mit dem zusätzlichen Input unserer Kooperationspartner haben wir eine umfassende Datenquelle für alle geschaffen, die sich professionell mit der Zukunft der Automobilindustrie auseinandersetzen."

Wandel zur Elektromobilität steht erst am Anfang
Die neue Studie weist einen deutlichen Anstieg des Absatzes von Elektrofahrzeugen in den meisten Ländern aus: Der Anteil von vollelektrischen Fahrzeugen (EV), Plug-in-Hybriden (PHEV) und Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen (FCEV) am Gesamtfahrzeugabsatz betrug 2020 im Durchschnitt 4,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von fast zwei Prozent (2019: 2,9 Prozent). 2017, als die erste ADR-Publikation erschien, lag der Anteil der Elektroautos noch bei niedrigen 1,5 Prozent. Mit Blick auf die einzelnen Länder sticht vor allem Schweden hervor: Das skandinavische Land verdreifachte im vergangenen Jahr den Absatz von E-Autos im Vergleich zu 2019 auf fast 30 Prozent. Damit steht es in dieser Statistik mit weitem Vorsprung an erster Stelle, gefolgt von den Niederlanden und Deutschland.

Vorteilhaft für die Elektromobilität wirkt sich auch aus, dass viele Städte in den untersuchten ADR-Ländern die Nutzung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zunehmend erschweren. So gibt es mittlerweile fast in jeder zweiten Stadt (44 %) zumindest geringfügige Einschränkungen, Verbote für Fahrzeuge, die nicht die neuesten Emissionsstandards erfüllen (z. B. grüne Plakette) oder gezielte Maßnahmen wie etwa autofreie Tage.

Regulatorische Bedingungen fördern Entwicklung des autonomen Fahrens
Die Anzahl der Patente in Bezug auf autonomes Fahren steigt kontinuierlich an: Lag der Anteil an allen Fahrtechnik-Patenten 2015 noch bei 1,3 Prozent, betrug dieser im vergangenen Jahr bereits 4,7 Prozent. „Der technologische Fortschritt im Bereich autonomes Fahren ist bemerkenswert, wie der stete Anstieg der Patente zeigt. Die Idee, dass autonome Fahrzeuge über die Straßen stromern, nimmt langsam, aber sicher Gestalt an“, sagt Stefan Riederle, Automobilexperte bei Roland Berger und Mitinitiator der ADR-Plattform.

Förderlich ist, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen mittlerweile mehr Spielraum für autonomes Fahren zulassen. Im Vergleich zu 2017, als nur drei Länder (USA, Singapur, Niederlande) Regelungen für Typgenehmigungsverfahren in Arbeit hatten, zeigt sich 2020 ein anderes Bild: Mittlerweile lassen acht Länder – zusätzlich Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan und Russland – diese Prüfung für autonome Fahrzeuge zu. Deutliche Fortschritte zeigen sich auch bei den vorhandenen Teststrecken: Während 2017 nur die USA und Südkorea mehr als zehn öffentliche Strecken aufwiesen, gab es 2020 bereits zehn Länder mit über zehn Strecken. In den USA und Südkorea steht, mit entsprechenden Genehmigungen, überdies das gesamte Straßennetz für Tests offen.

Online-Plattform automotive-disruption-radar.com präsentiert Analysen und Datenmaterial zu Trends in der Automobilbranche
Die Online Plattform – automotive-disruption-radar.com – stellt neben dem halbjährlich erscheinenden ADR kontinuierlich neues Material zu disruptiven Trends in der Autoindustrie zur Verfügung. So veröffentlichen alle Kooperationspartner, die die Plattform mitinitiiert haben, dort regelmäßig Studien, Analysen und kuratierte Artikel von Meinungsführern der Branche. Nutzer erhalten (nach Registrierung) kostenlosen Zugang zu aktuellen Statistiken sowie länger zurückreichenden Daten, die individuell angepasst und heruntergeladen werden können.

„Die neue Studie ist eine Momentaufnahme. Mit den historischen Daten auf unserer ADR-Website gibt sie jedoch Antworten auf folgende Schlüsselfragen: Welche Faktoren treiben den Wandel in automobilen Ökosystemen voran? Wie entwickeln sich diese Faktoren im Laufe der Zeit? Was können Entscheidungsträger tun, um Disruptionen ideal zu begegnen und sie in strategische Entscheidungen einzubeziehen?", sagt Riederle.

Unternehmen hinter der ADR-Plattform:

Automotive World ist eine führende B2B-Publikation für den Mobilitätssektor. Sie stützt sich auf ein globales Netzwerk aus Experten, die Thought-Leadership-Artikel, Berichte, Datensätze und Prognosen erstellen sowie Webinare und Konferenzen anbieten. Derzeit legt Automotive World einen Fokus auf vernetzte und autonome Fahrzeugtechnologie, Mobilität in der Stadt und Shared Mobility, fortschrittliche Antriebe sowie die Zukunft des Lkw-Transports.

CHARGING RADAR ist die führende Datenanalyseplattform für öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Sie schafft Transparenz in einem komplexen Markt und bietet Zugang zu einzigartigen Erkenntnissen wie der Marktentwicklung von CPO- und EMP-Netzwerken sowie der Identifizierung typischer Ladeverhaltensmuster. CHARGING RADAR unterstützt Branchenführer und neue Marktteilnehmer bei der strategischen Planung sowie im Tagesgeschäft und ermöglicht es diesen, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen.

CHARGING RADAR ist ein Service der THEON Data Solutions GmbH betrieben durch die CIRRANTiC GmbH.

CoMotion ist eine globale Plattform, auf der sich Führungskräfte der innovativsten Tansport- und Technologieunternehmen aus der ganzen Welt mit städtischen Entscheidungsträgern treffen, um Ideen auszutauschen, Geschäftsbeziehungen einzugehen und die Zukunft der neuen Mobilität zu planen. CoMotion organisiert exklusive Weltklasse-Veranstaltungen wie CoMotion LIVE, CoMotion LA und CoMotion MIAMI und ist die erste Anlaufstelle der neuen Mobilitätsbranche für Nachrichten, Einblicke und Analysen.

fka GmbH Aachen bietet als Partner der Automobilindustrie innovative fahrzeugtechnische Lösungen und strategische Beratung. Ausgehend vom Gesamtfahrzeug entwickelt fka dabei Konzepte und Strategien zu den Leitthemen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Mobilitätserlebnis.

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

Springer Fachmedien (www.springerfachmedien-wiesbaden.de) ist Teil der Professional Group innerhalb von Springer Nature – einem der weltweit führenden Wissenschafts- und Fachverlage. Vom Standort Wiesbaden aus produziert Springer Fachmedien Zeitschriften und bietet Veranstaltungen sowie Online-Services, die auf Ingenieure und Führungskräfte, insbesondere in der Automobil- und Finanzindustrie, zugeschnitten sind.

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Unternehmen erwarten erheblichen Einfluss von Quantencomputern auf ihr Geschäftsmodell

Pressemitteilungen   •   Mai 11, 2021 09:19 CEST

  • Quantentechnologie wird neue Disruptionen verursachen
  • Lösung von Optimierungsproblemen wird eines der ersten Einsatzfelder sein; vor allem verarbeitende Industrien wie Automotive, Pharma und Chemie werden profitieren
  • Steigende Investitionen deuten auf vielversprechende Entwicklung in Richtung Kommerzialisierung; erste Märkte existieren bereits

München, Mai 2021: Quantencomputer dürften im kommenden Jahrzehnt zunehmend Einfluss auf Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle gewinnen. Das zeigt eine Studie, für die Roland Berger europaweit 110 Führungskräfte unterschiedlichster Branchen befragt hat: Die Mehrheit erwartet signifikante Veränderungen durch die ultraschnelle Rechentechnologie, entweder weil sie den digitalen Wandel zusätzlich beschleunigt (42%) oder weil sie neue Disruptionen auslöst (23%). 63 Prozent wollen das Thema daher künftig bei strategischen Überlegungen stärker berücksichtigen.

Bisher spielt die Quantentechnologie in der Agenda der Unternehmenslenker eine untergeordnete Rolle: Nur 8 Prozent der Befragten beziehen den erwarteten Wandel bereits dezidiert in ihre Planungen mit ein. Weitere 35 Prozent geben an, dass sie die Entwicklung zumindest im Auge behalten. „Die Zurückhaltung ist verständlich, denn der kommerzielle Nutzen der Quantencomputer wird noch einige Zeit auf sich warten lassen“, sagt Martin Streichfuß, Partner von Roland Berger und einer der Studienautoren. „Dennoch halten wir es für sinnvoll, sich bereits frühzeitig mit der neuen Technologie und ihren potenziellen Anwendungen zu befassen. Dass die Mehrheit unserer Umfrageteilnehmer dies auch vorhat, ist daher ein gutes Signal.“

Quantencomputing als wichtiges Zukunftsthema
Quantencomputer könnten vielseitig genutzt werden. Aus Sicht der Roland Berger-Experten sind vor allem vier Einsatzbereiche der ultraschnellen Rechner kommerziell relevant: erstens die Lösung von Optimierungsproblemen, für die klassische Computer oft sehr lange brauchen, zweitens Simulationen komplexer Strukturen, drittens Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen und viertens das Thema Kryptografie. „In Zukunft kommen sicher weitere Anwendungsfälle dazu“, sagt Michael Alexander, Partner und einer der Leiter des Advanced Technology Centers von Roland Berger. „Denn wie bei jeder neuen Technologie werden sich auch bei Quantencomputern aktuell noch nicht vorstellbare Einsatzfelder auftun, sobald sie erst einmal von einem größeren Anwenderkreis getestet werden.“

Automobil-, Pharma- und Chemiebranche dürften profitieren
Welche Industrien am ehesten Nutzen aus den neuen Rechenmöglichkeiten ziehen werden, hängt vor allem von der Datenintensität des jeweiligen Geschäftsmodells ab: „Entscheidend sind die Menge der Daten, ihre Vielfalt und die erforderliche Verarbeitungsgeschwindigkeit,“ sagt Frederik Hammermeister, Partner bei Roland Berger. „Wir erwarten, dass vor allem die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten des verarbeitenden Gewerbes vom Quantencomputing profitieren werden, also etwa die Auto-, Pharma- und Chemieindustrie, aber auch die Finanz- und Transportbranche.“

Quantencomputer könnten helfen, die chemischen Abläufe im Innern von Batterien zu simulieren und so den Bau effizienterer Akkus für Elektroautos ermöglichen. Sie könnten das Training von Software, Künstlicher Intelligenz und Maschinenlernprozessen auf ein neues Niveau heben und dabei Anwendungen wie das autonome Fahren oder die automatische Erkennung von Krankheiten wie Krebs verbessern. Des Weiteren könnten sie in der Finanzbranche helfen, komplexe Optimierungsprobleme zu lösen, die aktuell selbst den größten Superrechnern zu schaffen machen.

Auch die Arbeit mit Chemikalien und Wirkstoffen ließe sich revolutionieren: „Was heute oft jahrelange Laborarbeit erfordert, zum Beispiel die Ermittlung von Molekülstrukturen oder die Analyse ihrer Eigenschaften, könnte mit Quanten-Simulationen in einem Bruchteil der Zeit stattfinden,“ sagt Studienautor Alexander. „Damit würde die Entwicklung neuer Medikamente oder Materialien enorm beschleunigt und vereinfacht.“

Massive öffentliche und private Investitionen
Wann der technologische Durchbruch im Bereich Quantencomputing gelingt, kann niemand seriös vorhersagen. Trotzdem entwickelt sich derzeit ein interessantes Marktumfeld für die Technologie. Das liegt unter anderem an sehr hohen öffentlichen Fördergeldern: Insgesamt 22 Milliarden Euro geben Staaten weltweit für Forschungsprogramme zu Quantentechnologien aus, am meisten China (10 Mrd.), Deutschland (3,1 Mrd.) und Frankreich (1,6 Mrd.). Denn Quantentechnologie gilt als kritische Infrastruktur. Das inspiriert auch private Geldgeber: Die Anzahl der Venture-Capital-Transaktionen im Bereich der Quantenanwendungen hat ebenfalls einen historischen Höchststand erreicht – ein Indiz dafür, dass immer mehr Investoren in nicht allzu ferner Zukunft mit einem kommerziellen Einsatz rechnen.

Für Unternehmen heißt das, die Fortschritte und Meilensteine sehr genau zu beobachten und Szenarien über potenzielle Auswirkungen der Quantentechnologie auf das eigene Geschäft zu entwickeln. „Bei aller Unsicherheit über das Wann und Wie der Quantentechnologie: Unserer Meinung nach sollten Unternehmen sich dringend damit beschäftigen“, sagt Streichfuß. „Jeder, der in seinem Unternehmen schon einmal ein umfassendes Transformationsprogramm angestoßen hat, weiß: Veränderungen brauchen Zeit. Wer rechtzeitig anfängt, kann Wettbewerbsvorteile für sich schaffen.“

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Green Economy: Wie nachhaltiges Wirtschaften zum Wettbewerbsvorteil wird

Pressemitteilungen   •   Apr 19, 2021 09:16 CEST

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  • CO2-Preis müsste im Jahr 2040 auf bis zu 150 Euro pro Tonne steigen, um Pariser Klimaziele zu erreichen
  • Unternehmen, die sich nicht aktiv nachhaltig aufstellen, drohen Gewinneinbußen von 5 bis zu knapp 50 Prozent
  • Eingesparte Emissionen werden zum Wettbewerbsfaktor

München, April 2021: Unternehmen müssen nachhaltiger und ökologischer werden. Anderenfalls drohen massive Gewinneinbrüche, in energieintensiven Branchen könnten sich die Erträge sogar fast halbieren. Das Erfordernis zu ökologischem Wirtschaften birgt aber auch Chancen: „Unternehmen, die jetzt handeln, können sich im neu verstandenen Wettbewerb einen klaren Vorsprung sichern“, sagt Stefan Schaible, Global Managing Partner bei Roland Berger. Der Schlüssel dazu liegt in der Bepreisung von Kohlendioxid.

Die Experten von Roland Berger plädieren in der Studie „Die neue Wettbewerbsfähigkeit. Dekarbonisierung als Chance für Unternehmen“ für einen Perspektivwechsel und ermuntern Unternehmen, den unvermeidbaren Wandel als neue Facette im Wettbewerb zu interpretieren, die großes Potenzial verspricht. „Dass umfangreiche Veränderungen zwingend notwendig sind, steht außer Zweifel – der heute schon spürbare Handlungsdruck wird weiter zunehmen“, sagt Yvonne Ruf, Partnerin bei Roland Berger.

ESG im Aufwind, nachhaltige Investments wachsen um 13,5 Prozent
Auch Investoren setzen bei ihren Investitionsentscheidungen zunehmend auf nachhaltige Unternehmen, die ESG-Kriterien berücksichtigen, und ziehen sich aus Branchen mit einer weniger positiven Umweltbilanz zurück. 28 Billionen Euro wurden im Jahr 2018 in nachhaltige Anlagen investiert – vier Jahre zuvor flossen noch elf Billionen Euro weniger in grüne Investments. Das entspricht einem Wachstum von 13,5 Prozent. Und die Politik wird die multinational getroffenen Emissionsvereinbarungen mit immer klareren Rahmensetzungen einfordern.

Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg liegt in der Interpretation des CO2-Preisesals marktlichem Instrument. Statt CO2-Emissionen allein als Kostentreiber zu betrachten, sollten Managerinnen und Manager CO2-Preise auch als eine neue zusätzliche Währungskomponente behandeln, die derzeit noch massiv unterbewertet ist. „Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, müsste der CO2-Preis bis 2030 zwischen 80 und 120 Euro pro Tonne betragen, bis 2040 zwischen 90 und 150 Euro pro Tonne. Derzeit realisieren das bereits die Vorreiter Schweden (123 Euro pro Tonne) und Schweiz (96 Euro pro Tonne)“, sagt Ruf.

Neue Chancen, neue Spielregeln, neue Geschäftsmodelle
„Die Wettbewerbsfähigkeit spiegelt sich künftig in den innovationssteigernden Klimaschutzaktivitätenvon Unternehmen“, sagt Schaible. „Eingesparte Emissionen werden zum Wettbewerbsfaktor und bilden eine neue Ertragsquelle. Mit dem Kohlenstoffpreis steigt auch der Wert der neuen 'Währung', wenn daraus tatsächlich Wettbewerbsvorteile generiert werden.“

Im Zuge dessen ändern sich auch die Spielregeln des Wettbewerbs. Neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle tun sich auf. Dazu gehört auch eine neue Form der Transparenz. Wer als Erstes klimaneutral wird oder die CO2-Emissionen seines Betriebs am schnellsten senkt, kann Wert für das Geschäft generieren. Eine wachsende Zahl von Unternehmen hat die Chance ergriffen und die eigene CO2-Bilanz offengelegt.

Mehr als 1.500 Unternehmen streben „Net Zero“ an
Der Börsenwert der Unternehmen, die ihre Emissionen im Rahmen des Carbon Disclosure Projects transparent kommunizieren, liegt inzwischen bei 50 Prozent der globalen Marktkapitalisierung. Mehr als 1.500 Unternehmen mit einem Umsatz von 10 Billionen Euro streben sogar die komplette CO2-Neutralität an.

Vier strategische Empfehlungen gibt Roland Berger den Unternehmen an die Hand, um sich jetzt einen Wettbewerbsvorteil zu sichern:
1. Das eigene Risiko bewerten
2. Die Auswirkungen auf das eigene Geschäftsmodell abschätzen
3. Das eigene Anspruchsniveau festlegen
4. Die eigene Klimaschutzstrategie (neu) definieren

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Roland Berger baut Restrukturierungssparte weiter aus und verstärkt sich mit zwei neuen Partnern

Pressemitteilungen   •   Apr 14, 2021 09:00 CEST

München, April 2021: Roland Berger baut sein Geschäft im Bereich "Restructuring, Performance, Transformation & Transaction" (RPT) konsequent aus und verstärkt sich am Standort Hamburg mit zwei Neuzugängen. Ulf Rieckhoff unterstützt die Beratung bereits seit Mitte März als Partner und bringt über 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Transformation, Performance Improvement und Personalrestrukturierung mit. Seit Anfang April ist auch Jan-Hendrik Többe, ebenfalls als Partner, zurück bei der führenden deutschen Unternehmensberatung. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Restrukturierung, Performance Improvement sowie M&A.

"Unser Haus hat große Tradition in der Restrukturierungsberatung und genießt hohes Vertrauen bei den Klienten. Ich freue mich, dass wir mit Ulf Rieckhoff und Jan-Hendrik Többe weitere Expertise hinzugewinnen und unsere führende Position untermauern", sagt Sascha Haghani, Leiter des globalen Bereichs RPT und Geschäftsführer DACH bei Roland Berger. "In der Pandemie ist die Verschuldung vieler Unternehmen sprunghaft gestiegen. Zudem bestand schon vor der Corona-Krise ein starker Transformationsdruck, der sich jetzt nochmal deutlich verschärft hat. Wir sind in der Lage, Mandanten in diesen Situationen durchgehend von der Strategie bis zur Umsetzung von Restrukturierungs-, Finanzierungs- und Sanierungsmaßnahmen zu begleiten."

Ulf Rieckhoff war in den vergangenen fünf Jahren als Group Director HR Operations and Transformation bei einem großen internationalen Mobilfunkanbieter tätig. Zuvor arbeitete der studierte Wirtschaftsingenieur 18 Jahre in verschiedenen Beratungsgesellschaften. Mit seiner Expertise wird Ulf Rieckhoff bei Roland Berger insbesondere Kunden in den Bereichen Performance Improvement sowie HR-Transformation unterstützen.

Jan-Hendrik Többe ist ein bekanntes Gesicht bei Roland Berger. Nach Erfahrungen bei diversen Consulting-Unternehmen in den Bereichen Sanierung und Business Recovery wechselte er bereits 2011 zu Roland Berger. Im Anschluss war er sieben Jahre lang geschäftsführender Gesellschafter eines Schifffahrtsunternehmens und baute dort den Reedereibetrieb durch M&A-Aktivitäten sowie die Restrukturierung der Gruppe auf. Zuletzt arbeitete er als Partner bei einer angelsächsischen Strategieberatung. Többe studierte Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsakademie Kiel und der Leeds Metropolitan University. 

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Digitale Fabrik: Deutsche Mittelständler verfolgen noch kein integriertes Konzept für Industrie 4.0

Pressemitteilungen   •   Mär 30, 2021 08:44 CEST

  • Rund zwei Drittel der Digitalisierungsprojekte erst in der Planungsphase
  • Die meisten Anwendungen sind bislang Einzellösungen und nicht Teil einer übergreifenden Digitalisierungsstrategie
  • Die große Mehrheit der Unternehmen will bis 2023 die Investitionen in Digitalisierung trotz Corona erhöhen

München, März 2021: Die vollständig digitalisierte Fabrik ist im deutschen Mittelstand noch keine Realität. Rund zwei von drei Projekten im Bereich Industrie 4.0 sind noch nicht über die Planungsphase hinausgekommen. In den Unternehmen existieren oft nur Einzelanwendungen, die nicht optimal mit der Wertschöpfungskette verknüpft sind. Das zeigt die neue Studie „NextGen production“ der Unternehmensberatung Roland Berger, für die Führungs- und Fachkräfte des Mittelstands aus fünf Branchen befragt wurden. Gleichzeitig zeigt die Erhebung, dass 70 Prozent der Befragten in den kommenden beiden Jahren ihre Investitionen steigern wollen – im Durchschnitt sind 20 bis 30 Prozent der gesamten Investitionsbudgets für Digitalisierung vorgesehen.

„Obwohl die Digitalisierung in den meisten deutschen Unternehmen ganz oben auf der Agenda steht, existiert die digitale Fabrik bislang erst in Ansätzen“, sagt Oliver Knapp, Partner und Leiter der Innovationsplattform "Next Generation Manufacturing" bei Roland Berger. „In den meisten Fällen sind die existierenden Anwendungen einzelfallbezogene Lösungen, entwickelt für ganz spezielle Aufgaben. Hier fehlt es an einer klaren Priorisierung und entsprechenden Strategien. Damit lassen Mittelständler Potenzial ungenutzt, ihre Abläufe zu optimieren und so ihre Position im internationalen Wettbewerb zu verbessern.“

40 Prozent der digitalen Projekte existieren nur als Idee
Wie die Studie zeigt, steht der Großteil der Industrie 4.0-Anwendungen noch ganz am Anfang im Umsetzungsprozess: 40 Prozent der Projekte existieren als Idee, 25 Prozent befinden sich in der Planung. Vor allem die Skepsis hinsichtlich der Profitabilität lässt Entscheidungsträger vor konkreten Maßnahmen zurückschrecken. Wo neue Technologien bereits verwendet werden, nennen die Unternehmensvertreter vor allem das Verbessern von Prozessen (64 Prozent) und Senken von Kosten (44 Prozent) als Haupttreiber für die Digitalisierung, gefolgt von Qualitätssteigerungen (24 Prozent).

Dem Mittelstand fehlt eine klare Digitalisierungsvision
Heute eingesetzte Anwendungen fallen mit einem Wert von 25 Prozent hauptsächlich in die Kategorie Big Data und Analysen, die sich auf künstliche Intelligenz stützen. Künftig soll ihr Anteil auf 29 Prozent wachsen. Auf dem zweiten Rang, mit 23 Prozent, folgen heutige Projekte in den Bereichen anspruchsvolle Automatisierung und Robotik. Für die Zukunft wird ihr Anteil ebenfalls auf 29 Prozent prognostiziert.

„Die erfolgreichsten Unternehmen sind heute schon die, die das Thema Digitalisierung in ihre bestehende Wertschöpfung integrieren und nicht als parallelen, separaten Prozess aufsetzen“, so Co-Autor der Studie Marc Bayer von Roland Berger. "Es gibt keinen Zweifel, dass die Industrie 4.0 die industrielle Produktion komplett umgestalten wird. Wollen Firmen bestehen, sollten ihre Ansätze alle Aspekte von den Produktionsanlagen über die Fähigkeiten der Belegschaft bis hin zu strategischen Forschungspartnerschaften miteinbeziehen."

In der Studie entwickeln die Autoren ein Zielbild, das anhand von fünf Dimensionen den Weg zur digitalen Fabrik vermittelt – mit Blick sowohl auf Technologie als auch Organisationsstruktur. Dazu gehört der Aufbau eines digitalen Ökosystems, das Netzwerke über die eigene Unternehmung hinaus definiert, die Digitalisierung der Produktionssysteme sowie der im Zentrum der Fertigung stehenden Werkstätte. 

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Private Equity Ausblick 2021: Experten erwarten kräftigen Anstieg von M&A-Transaktionen mit PE-Beteiligungen – insbesondere in Deutschland

Pressemitteilungen   •   Mär 25, 2021 08:41 CET

  • PE-Markt in Deutschland dürfte um ca. 5 Prozent wachsen, gefolgt von Skandinavien und den Benelux-Staaten
  • Technologie, Software, Pharma & Gesundheit sind die attraktivsten Branchen
  • Familienunternehmen bleiben die beliebtesten Zielobjekte

München, März 2021: Die Private-Equity-Branche blickt optimistisch auf das Jahr 2021: Die große Mehrheit der Fachleute (82 Prozent) erwartet einen Anstieg der M&A-Transaktionen mit Beteiligung von Private Equity (PE) im Vergleich zum Vorjahr. 37 Prozent schätzen, dass sich die Steigerungsrate sogar im zweistelligen Bereich bewegen wird. Das zeigt der neue „European Private Equity Outlook 2021“, für den Roland Berger europaweit rund 2.500 PE-Experten befragt hat.

„Die Zuversicht in der PE-Branche, trotz der anhaltenden Corona-Pandemie, zeigt ihre Resilienz gegenüber Konjunkturveränderungen“, sagt Christof Huth, Partner bei Roland Berger. „Mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Lage herrscht bei den PE-Experten Optimismus vor – 85 Prozent erwarten eine positive ökonomische Entwicklung für 2021. Knapp drei Viertel unserer Befragten gehen dabei von einer U- oder W-förmigen Erholung der Wirtschaft aus."

Starke Unterschiede zwischen europäischen Ländern
Getrieben von der wirtschaftlichen Entwicklung dürfte der europäische PE-Markt in diesem Jahr wieder wachsen – angeführt von Deutschland mit einem prognostizierten Plus von rund 5 Prozent gegenüber 2020. Dahinter folgen Skandinavien und die Benelux-Staaten: In diesen Ländern wird eine Steigerung der M&A-Transaktionen mit PE-Beteiligung um jeweils etwa 3 Prozent erwartet. Hinsichtlich der Entwicklung in Großbritannien sind die PE-Experten pessimistischer. Für den Inselstaat wird nur ein Wachstum von einem Prozent veranschlagt.

Technologie und Gesundheit bleiben die attraktivsten Branchen
Bei der Frage nach den attraktivsten Zielbranchen für Private Equity zeigt sich ein konstantes Bild: Technologie, Medien & Software (89 Prozent), Pharma & Gesundheit (83 Prozent) sowie unternehmensbezogene Dienstleistungen & Logistik (71 Prozent) sind demnach weiterhin die beliebtesten Branchen für M&A-Transaktionen mit PE-Beteiligung. „Technologie und Gesundheit bleiben aufgrund ihres Wachstumscharakters und ihrer Widerstandsfähigkeit, die sie auch während der Corona-Krise unter Beweis gestellt haben, sehr spannende Branchen für Private Equity Investoren“, so Thorsten Groth, Principal bei Roland Berger.

Rund zwei Drittel der Experten (65 Prozent) sehen für die PE-Branche 2021 größere Marktchancen mit attraktiveren Zielunternehmen als im Vorjahr. Dabei bleiben Mehrheitsbeteiligungen in Familienunternehmen am interessantesten – das gaben 52 Prozent der Befragten an. Hinsichtlich der erwarteten Transaktionsvolumina werden vor allem im kleineren und mittleren Marktsegment bis 250 Millionen Euro zunehmende PE-Aktivitäten erwartet.

Fokus auf Prolongation bestehender Fonds und Fundraising
Die PE-Branche will den Schwerpunkt in diesem Jahr auf die Prolongation bestehender Fonds und das Fundraising legen. Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt dabei nicht an eine Verschärfung des Wettbewerbs beim Fundraising. Bezüglich der Haltedauer ihrer Portfoliounternehmen, gehen neun von zehn PE-Profis davon aus, dass sich diese aufgrund der Corona-Pandemie verlängern wird.

„Im Portfoliomanagement sind die wichtigsten Wertsteigerungshebel für 2021 die weitere Digitalisierung, Investitionen in Industrie-4.0-Anwendungen sowie Add-on-Akquisitionen", sagt Christof Huth. „Bei den Exit-Optionen dürften Secondary-Buyouts vorherrschend bleiben.“

Hinsichtlich der Unternehmensbewertungen gehen 82 Prozent der PE-Experten von hohen bis zu hohen Bewertungen aus. Größtenteils herrscht zudem die Annahme vor, dass die Bewertungs-Multiples 2021 auf hohem Niveau stabil bleiben oder sogar leicht steigen werden.

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

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Über Roland Berger

Roland Berger

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige weltweit führende Unternehmensberatung mit europäischer Herkunft und deutschen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern sind wir in den global wichtigsten Märkten erfolgreich aktiv. Unsere 50 Büros befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit.

Roland Berger berät international führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Institutionen. Unser Beratungsangebot umfasst die gesamte Bandbreite – von der Strategieberatung bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dazu zählen u.a. neue Führungs- und Geschäftsmodelle, innovative Prozesse und Services, Mergers & Acquisitions, Private Equity und Restrukturierungsprojekte sowie die Unterstützung beim Management von großen Infrastrukturprojekten.

Unsere Firma steht im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern. Wir teilen die Überzeugung, dass unsere Unabhängigkeit die Voraussetzung für eine unvoreingenommene Beratung unserer Klienten ist.

Alle Mitarbeiter von Roland Berger sind unseren drei Unternehmenswerten verpflichtet:
Entrepreneurship – Wir denken und handeln wie Unternehmer und bieten kreative und pragmatische Lösungen.
Excellence – Wir liefern exzellente Ergebnisse und entwickeln weltweit vorbildliche Ansätze. So schaffen wir messbar und nachhaltig Wert für unsere Klienten.
Empathy – Wir sind verständnisvolle und verantwortungsbewusste Berater und tragen zum Wohl der Allgemeinheit bei.

Wir verbinden gründliche Analysen mit kreativen Strategien und schaffen so einen echten, nachhaltigen Mehrwert für unsere Klienten. Wir entwickeln und bündeln unser Know-how in globalen Kompetenzzentren, die auf unterschiedliche Branchen und funktionale Themenbereiche spezialisiert sind. Für jedes Beratungsprojekt stellen wir individuell ein interdisziplinäres Team aus Experten mit branchenspezifischem und funktionalem Know-how zusammen, um die besten Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln.

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  • Roland Berger
  • Sederanger 1
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