Digitale und physische Innovationen treiben den Gesundheitssektor an

Pressemitteilungen   •   Sep 24, 2021 09:35 CEST

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  • Bis 2026 entfallen 12 Prozent der Ausgaben im Gesundheitswesen auf digitale Produkte und Dienstleistungen
  • Markt wächst in nächsten fünf Jahren in Deutschland auf 59 und in Europa auf 239 Milliarden Euro
  • Künstliche Intelligenz, Sensoren für kontinuierliches Monitoring sowie Zell- und Gentherapien mit größtem Potenzial

München, September 2021: Das Bewältigen der Covid-19-Pandemie hat zu einem Innovationsschub in der Medizin geführt. Die Impfungen mit der neuen mRNA-Technologie waren dafür ein ebenso sichtbares Beispiel, wie zahlreiche digitale Anwendungen. Hier ist ein übergreifender Trend erkennbar: Physische (mechanische, elektrische, biologische und chemische) Technologien und digitale Dienstleistungen schaffen in der Kombination neue Behandlungsangebote. Diese Produkte und Services sind Teil des digitalen Gesundheitsmarkts, der bis 2026 in Deutschland auf 59 und in Europa auf 239 Milliarden Euro anwachsen wird. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Future of health 3 – Neuer Schub für Innovation“ von Roland Berger. Für die Publikation wurden 400 internationale Experten aus der Pharmabranche und Medizintechnik befragt.

„Physische und digitale Lösungen wachsen in bestimmten Bereichen immer stärker zusammen und konvergieren miteinander“, sagt Karsten Neumann, Partner bei Roland Berger. „Revolutionäre medizinische Technologien wie mRNA-Impfungen oder Zell- und Gentherapie eröffnen eine neue Welt von Möglichkeiten. Zusammen mit digitalen Angeboten schaffen diese Hybride eine ganz neue Klasse an Therapieformen und haben das Potenzial, die Situation einer großen Anzahl von Patienten zu verbessern."

Dabei werden digitale Technologien in erster Linie für die Prävention, Früherkennung, Therapieauswahl und Überwachung eine wichtige Rolle spielen und weniger für die Therapie selbst, glauben 78 Prozent der Befragten. Mehr als 50 Prozent gehen außerdem davon aus, dass Künstliche Intelligenz den Gesundheitsmarkt am stärksten verändern wird. Danach folgen Sensoren für kontinuierliches Monitoring (49%), Zell- und Gentherapien (35%) sowie individuelle digitale Coaching-Modelle für chronisch erkrankte Patienten (35%) als die Bereiche, in denen bis 2026 die größten Sprünge zu erwarten sind. „Es geht bei all diesen Innovationen nicht darum, ob sie in der medizinischen Praxis Anwendung finden werden, sondern wann“, sagt Oliver Rong, Partner bei Roland Berger.

Auswirkungen auf das Gesundheitssystem
Diese Entwicklungen wirken sich auf die Akteure im Gesundheitsmarkt unterschiedlich aus und es wird keinen geben, der alles aus einer Hand anbietet. So werden Tech-Unternehmen vornehmlich als Plattformanbieter agieren und die Pharmaindustrie wird physische Innovationen vorantreiben. Die Rolle der Krankenkassen kann sich grundlegend ändern, nicht nur weil Innovationen zu einem weiteren Anstieg der Gesundheitskosten führen können, sondern auch, weil gerade digitale Innovationen neue Angebote für Versicherte ermöglichen.

„Menschen übernehmen in Zukunft mehr Eigenverantwortung im Umgang mit ihrer Gesundheit, das Nutzen von digitalen Tools ist nur ein Beispiel hierfür. Als Konsumenten sind sie auch bereit, dafür selbst Geld in die Hand zu nehmen. Das ist ein Trend, der schon vor der Pandemie erkennbar war und im Zuge der letzten Monate sicher noch einmal verstärkt wurde", so Rong. Darüber hinaus empfehlen die Experten von Roland Berger auch Ärzten und Krankenhäusern die Digitalisierung ihrer Abläufe und Prozesse weiter zu forcieren. „So lassen sich Behandlungsabläufe für Patienten und Mitarbeiter einfacher und effizienter gestalten", sagt Rong.

Kooperationen und Innovationsnetzwerke entscheiden über künftigen Erfolg
Angesichts der Dynamik im Gesundheitssektor und der durch die Digitalisierung vielfältigen neuen Optionen sollten alle Marktteilnehmer ihre künftige Rolle kritisch hinterfragen und die künftigen Markt- und Kostenentwicklungen in Szenarien abbilden. Einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden diejenigen haben, die Kooperationen eingehen und Plattformen sowie offene Innovationsnetzwerke nutzen. So können Innovationen schneller und für das Gesundheitssystem kosteneffizienter vorangetrieben werden. „Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schafft ganz neue Möglichkeiten für eine bessere Versorgung, erfordert aber auch mehr Weitblick und Flexibilität von allen Marktteilnehmern“, fasst Neumann zusammen.

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Die Digitalisierung im Retail Banking nimmt Fahrt auf – innovative Technologien stehen aber weiterhin nicht ganz oben auf der Agenda

Pressemitteilungen   •   Sep 21, 2021 09:33 CEST

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  • 80 Prozent der Banken planen kurz- bis mittelfristig nur einen geringen Anteil ihrer Filialen zu schließen
  • Knapp zwei Drittel tätigen höhere Digitalinvestitionen, der Fokus liegt jedoch auf dem Tagesgeschäft und bestehenden Kernprozessen
  • 81 Prozent wollen sich auch weiterhin als Kundenexperte an der Schnittstelle zum Konsumenten positionieren

München, September 2021: Die Studie „4th European Retail Banking Survey (2021)“ von Roland Berger zeigt: Die Pandemie wird das Privatkundengeschäft nicht radikal verändern, ist aber ein wichtiger Katalysator der digitalen Transformation. Allerdings konzentriert sich die Mehrheit der europäischen Banken weiterhin lediglich auf die Digitalisierung vorhandener Produkte und Prozesse. Echte Innovationen bleiben eine Seltenheit. Das spiegelt sich auch bei den Geschäftsmodellen wider. 81 Prozent der Befragten sehen sich auch in Zukunft als „Kundenexperte" und setzen sich somit in ihrer Positionierung nicht von der Konkurrenz ab. Was sich ändert, sind die Arbeitsmethoden und Mitarbeiterprofile, so die Befragung von rund 60 europäischen Retail-Banken aus 11 Ländern.

„Banken mussten im Lockdown schnell reagieren“, sagt Sebastian Steger, Partner von Roland Berger. „Filialen wurden geschlossen und Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Um überhaupt weiterarbeiten zu können, mussten sie digitaler arbeiten und etablierte Prozesse neu denken.“ 60 Prozent haben sogar neue Produkte entwickelt, um ihre Kunden auch während des Lockdowns bedienen zu können. Im Zuge dessen und zur Optimierung vorhandener Prozesse haben 64 Prozent der Studienteilnehmer auch ihre Digitalinvestitionen erhöht.

Zu einem kurzfristigen, starken Wandel im europäischen Privatkundengeschäft wird es nach Ansicht der Roland Berger-Experten dennoch nicht kommen. Obwohl einige deutsche Banken einen signifikanten Filialabbau planen, beabsichtigen Banken in anderen Ländern keine ähnlich umfangreiche Reduzierung. So gehen 80 Prozent der Befragten davon aus, dass kurz- bis mittelfristig nur ein geringer Anteil ihrer Filialen geschlossen wird. Ein Viertel bis zur Hälfte der Belegschaft wird jedoch auch nach der Pandemie weiterhin im Homeoffice arbeiten, glauben rund 90 Prozent. Außerdem wollen über 60 Prozent agile Arbeitsbedingungen für ausgewählte Bereiche oder Projekte schaffen oder ausweiten. Dies wird die künftigen Mitarbeiterprofile stark verändern, weg vom klassischen Projektmanager hin zum Spezialisten für Data Management. „Die Pandemie wirkt also vor allem als Katalysator der digitalen Transformation und beschleunigt bereits vorhandene Trends“, so Steger.

Digitaler Reifegrad steigt weiter aninnovative Technologien stehen nur selektiv auf der Agenda

Mittlerweile können 90 Prozent der Befragten Konsumentenkredite schnell und fast vollständig digital abschließen. Trotz der steigenden Bedeutung von innovativen Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain, setzen nur wenige Banken entsprechende Lösungen bereits um. „Es gibt Innovationen, bei denen wir im Vergleich zu 2017 einen Stillstand feststellen konnten“, ergänzt Steger. Und das, obwohl die internen Widerstände, vor allem personell und kulturell, gegenüber dem digitalen Wandel gesunken sind. Dennoch, das größte Umsetzungshindernis bleibt bestehen – unflexible, veraltete IT-Infrastrukturen bremsen einen schnellen Umbau aus.

Trotzdem wollen europäische Banken auch in Zukunft mehr in die digitale Transformation investieren – 92 Prozent planen Budgeterhöhungen. Allerdings fließen heute bereits ca. 70 Prozent der IT-Budgets in die Aufrechterhaltung des Tagesgeschäfts und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen, was keinen zügigen Innovationsschub verspricht.

Höhere Fragmentierung der Wertschöpfungsketten, aber kein Wechsel des Geschäftsmodells

Strategisch wollen 81 Prozent auch künftig vor allem die Kundenschnittstelle besetzen – obwohl hier der Wettbewerb am größten ist. Alternative strategische Ausrichtungen werden wenig in Betracht gezogen: Nur 12 Prozent positionieren sich als Produktexperte und lediglich 7 Prozent als Technologieanbieter. Die Fragmentierung der Wertschöpfungsketten hält weiter an. Die meisten Banken lagern weiterhin aus – als top zwei Prioritäten werden die Zahlungsabwicklung (73 Prozent) und Compliance-Prozesse (49 Prozent) genannt. Ein echter Wechsel des Geschäftsmodells wird damit jedoch nicht angestrebt. „Bei vielen Banken fehlt es an einer stringenten strategischen Ausrichtung mit einer ambitionierteren Herangehensweise. Eine echte Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb ist daher kaum möglich“, so Steger. „Banken müssen die digitale Transformation zielgerichteter und auf Basis einer klaren Einschätzung der Marktentwicklungen und ihrer eigenen Ressourcen vorantreiben. Ist die Richtung bestimmt, sollten sie noch umfassendere Schritte angehen hinsichtlich der Nutzung neuer Technologien und des Umbaus der aktuellen Produkte, Prozesse und Organisation.“

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Experten erwarten steigende Zahl der Restrukturierungsfälle – Preise für Rohstoffe und Vorprodukte größtes Risiko

Pressemitteilungen   •   Sep 20, 2021 09:00 CEST

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  • 75 Prozent der Experten erwarten eine Zunahme der Restrukturierungsfälle
  • Steigende Preise für Rohstoffe und Vorprodukte (24%), eine weitere Covid-Welle (20%) und geopolitische Konflikte (13%) werden als größte Risiken gesehen
  • Investitionen in ESG und Nachhaltigkeit zählen neben Innovationen und Umbau beim Geschäftsmodell erstmals mit zu den wichtigsten Restrukturierungsmaßnahmen

München, September 2021: Steigende Rohstoffpreise und Inflation, die Auswirkungen der Pandemie sowie geopolitische Spannungen belasten die Unternehmen und verschärfen den Transformationsdruck. In der „Restrukturierungsstudie 2021“ von Roland Berger gehen drei Viertel der 500 befragten Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz von einem Anstieg der Sanierungsfälle innerhalb des nächsten Jahres aus.

„Die deutsche Wirtschaft folgt nach dem starken Einbruch im Vorjahr wieder einem Aufwärtstrend – Optimismus wäre jedoch verfrüht“, sagt Sascha Haghani, Leiter der globalen Plattform Restructuring, Performance, Transformation & Transaction (RPT) und Geschäftsführer DACH bei Roland Berger. „Zahlreiche Unternehmen waren bereits vor der Pandemie in einer Schieflage. Sie haben zwar finanzielle Hilfen bekommen, jedoch ist ihre Verschuldung dadurch noch höher geworden. Die gestiegenen Rohstoffpreise und Kapitalkosten drücken weiter auf die Bilanz. Die Geschäftsmodelle müssen angepasst und Wertschöpfungsketten neu definiert werden, um Unternehmen auch in einem anhaltend volatilen Umfeld solide aufzustellen.“

Einzelhandel, Reise und Autobranche mit Anpassungsbedarf

Die Experten sehen im Einzelhandel sowie in der Tourismusbranche und der Automobilindustrie den größten Restrukturierungsbedarf. Die Lage für den stationären Einzelhandel hat sich für 30 Prozent der Befragten weiter zugespitzt (2020: 19%). Denn die Pandemie hat die Branche nicht nur aufgrund flächendeckender Schließungen vor große Herausforderungen gestellt – die steigende Präferenz für Online-Shopping hat das Kaufverhalten der Konsumenten mittlerweile dauerhaft verändert. Auch Reiseunternehmen (29%) leiden weiterhin an den Folgen von Corona. 27 Prozent der Befragten nennen die Automobilbranche, die sich in der Umstellung auf Elektromobilität in einer grundlegenden Transformation befindet.

Teurere Rohstoffe und ESG-Investitionen erhöhen den Druck

Versäumnisse bei der Digitalisierung und disruptive Innovationen (38%) sind wie in den Vorjahren die wesentlichen Ursachen für die notwendige Anpassung von Unternehmen. Dahinter gibt es Bewegung: Mit der Abhängigkeit von der Rohstoffpreisentwicklung (14%) und den steigenden Anforderungen in Bezug auf ESG-Kriterien (11%) werden neue Treiber für eine nötige Umstrukturierung genannt. Entsprechend gehören für die Befragten Investitionen in ESG und Nachhaltigkeit erstmals zu den wichtigsten Restrukturierungsmaßnahmen. Nur die grundlegende strategische Neuausrichtung des Geschäftsmodells und Veränderung der Wertschöpfung werden als noch relevanter erachtet. „Die Sanierungspraxis wandelt sich: Nachhaltigkeit und ESG-Investitionen sind zunehmend bedeutende Faktoren für Unternehmen, um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen. Diese Themen sollten von Unternehmen nicht unterschätzt werden. Sie sind für eine Vielzahl von Stakeholdern, wie Investoren, Kunden oder künftigen Talenten von Bedeutung“, so Gerd Sievers, Co-Head der Plattform RPT und Partner bei Roland Berger.

Flexible Lieferketten und Kostenstrukturen rücken in den Fokus
Künftig werden nach Einschätzung der Experten präventive Maßnahmen auf der Management-Agenda eine wichtigere Rolle spielen. Zu den Top drei Themen zählen: Die Reduzierung von Abhängigkeiten in der Lieferkette (21%), eine flexiblere Kostenstruktur (20%) sowie die Schaffung neuer Arbeitsmodelle, insbesondere Homeoffice (20%). Die Auswirkungen des reformierten Restrukturierungsrechts werden eher zurückhaltend beurteilt: Mehr als die Hälfte (58%) ist der Ansicht, dass es trotz Corona nicht zu einer steigenden Inanspruchnahme des neuen vorinsolvenzlichen Sanierungsrahmens kommen wird. „Neben der finanzwirtschaftlichen Sanierung wäre laut 70 Prozent der Befragten eine Erweiterung des StaRUGs um leistungswirtschaftliche Sanierungsmöglichkeiten wünschenswert. Denn so könnten Unternehmen in plötzlichen Krisensituationen flexibler reagieren und dauerhafte operative Verbesserungen erzielen“, sagt Haghani.

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Tempo der Elektrifizierung stellt deutsche Automobilzulieferer vor große Herausforderungen

Pressemitteilungen   •   Aug 24, 2021 09:16 CEST

  • Für fast 90% der mittelständischen Zulieferer hat die Umstellung zu Elektromobilität spürbare Auswirkungen auf ihre Geschäftsmodelle
  • Viele Zulieferer sind auf die Transformation nicht ausreichend vorbereitet
  • Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit ist oberste Priorität auf der Management-Agenda

München, August 2021: Die Studie "Vollbremsung oder Spurwechsel bei voller Fahrt?", für die Roland Berger Vorstände und Geschäftsführer aus der mittelständischen Automobilzulieferindustrie befragt hat, zeigt eine Branche im Umbruch: Geschäftsmodelle müssen schneller als erwartet auf die elektrische Antriebstechnologie ausgerichtet werden. Die finanziellen Spielräume sind nach dem Krisenjahr 2020 allerdings vielerorts eingeschränkt. Um die Transformation dennoch zu bewältigen und die Investitionen in neue Technologien und Digitalisierung stemmen zu können, sind die Firmen umso mehr gezwungen, die Effizienz im angestammten Geschäft zu erhöhen.

„Die Automobilzuliefererbranche steht vor großen Herausforderungen. Neben der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie, den derzeitigen Lieferengpässen sowie dem geringerem finanziellen Spielraum muss die Wende zur Elektromobilität schnell vollzogen werden“, sagt Thomas Schlick, Partner bei Roland Berger. „Mit einer solch großen Dynamik, getrieben von den verschärften Klimazielen und Ankündigungen der Autohersteller zur zügigen Elektrifizierung der Flotte, haben vor allem im Mittelstand viele Zulieferunternehmen nicht gerechnet.“

Transformation zur E-Mobilität schneller notwendig als erwartet
Ihr aktuelles Produktportfolio verschafft vielen mittelständischen Automobilzulieferern kaum Wachstumschancen. Bereits bis 2030 wird der elektrische Antrieb den reinen Verbrennungsmotor bei den neu zugelassenen Fahrzeugen überholen. So geben fast 90% der befragten Unternehmen an, dass die Elektrifizierung spürbare Auswirkungen auf ihre Geschäftsmodelle hat. Dies gilt nicht nur für Zulieferer im Segment Antriebsstrang, sondern für den Mittelstand der Branche insgesamt. Die fortschreitende Digitalisierung hinsichtlich künstlicher Intelligenz und Automatisierung nennen 61%. An dritter Stelle steht das Autonome Fahren mit 56%.

Für jeden zweiten Befragten erfolgt die Umstellung hin zu elektrischen Fahrzeugen schneller als erwartet. Im Segment Motor und Antriebsstrang sind sogar fast zwei von drei Teilnehmern überrascht, wie schnell die Elektrifizierung voranschreitet. „Die Transformationsfähigkeit des eigenen Angebots wird für die Zulieferer zur Existenzfrage", so Jan C. Maser, Partner bei Roland Berger. „Dabei gilt es, den Spurwechsel bei voller Fahrt zu meistern: Während das aktuelle Produkt- und Technologieportfolio noch stark vom Verbrenner geprägt ist, müssen die Unternehmen zeitgleich hohe Investitionen in neue Technologien tätigen – und das bei stagnierenden Produktionsvolumina und einer angespannten Margensituation." In etwas abgeschwächter Form trifft diese doppelte Herausforderung auch die Mittelständler in den übrigen Segmenten. Auch hier werden häufig neue Technologien erforderlich. Gleichzeitig werden die Kosten für den Umbau des Antriebsstrangs partiell auch auf diese Segmente in Form von noch höherem Margendruck abgewälzt.

Die Branche steht vor einer Beschleunigung der Konsolidierung
Die Anzahl produzierter Fahrzeuge der deutschen Automobilhersteller sank 2020 um 16% auf 13,5 Mio. Einheiten weltweit. Mit einer Erholung auf Vorkrisenniveau ist nicht vor 2023 zu rechnen. Diese Entwicklung belastet die Zulieferer. Der Umsatz des durchschnittlichen Zulieferunternehmens im deutschen Mittelstand lag im vergangenen Jahr mit 1,09 Mrd. Euro unter dem Niveau von 2018 mit 1,25 Mrd. Euro. Die Gewinne (EBIT) haben sich im selben Zeitraum sogar mehr als halbiert – von 88,4 Mio. Euro in 2018 (ca. 7,1% Marge) auf 40,2 Mio. Euro in 2020 (ca. 3,5% Marge).

„Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist sich einig: Die neue Wertschöpfungsstruktur bei batterieelektrischen Fahrzeugen wird für viele Zulieferer existenzbedrohend", so Schlick. „Denn während ein klassischer Antriebsstrang für einen Verbrenner rund 1.500 Einzelteile umfasst, sinkt die Zahl beim batterieelektrischen Antrieb auf nur etwa 250.“ Diese Veränderung der Systemarchitektur dürfte auch zur Verlagerung großer Teile der Wertschöpfungskette ins Ausland führen, befürchten die Befragten. In der Konsequenz dürfte eine weitere Konsolidierung, verbunden mit dem mittel- und langfristigen Ausscheiden einzelner Marktteilnehmer, vor allem im Segment Antriebsstrang unausweichlich sein.

Top-Thema der Geschäftsführer ist Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
Mit Blick auf die Management-Agenda hat für 82% der befragten Führungskräfte der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit oberste Priorität, gefolgt von der Digitalisierung mit 63%. An dritter Stelle mit jeweils 56% stehen die Sicherstellung der Refinanzierungsfähigkeit sowie der Umbau des Portfolios hin zu Elektromobilität.

Für die Zulieferer gilt es nun schnellstmöglich und nachhaltig Kostenstrukturen zu optimieren und durch die Digitalisierung von Prozessen neue Potenziale zu heben. Beim Umbau des Geschäftsmodells sollten mittelständische Unternehmen ihre zukünftige Rolle in der Wertschöpfungskette kritisch hinterfragen. Dies gilt insbesondere, da die Systemebene im Fahrzeug zukünftig noch stärker von den OEMs und den großen Tier-1 Zulieferern besetzt werden wird. Eine (Re-)Positionierung als (Tier-2) Spezialist oder Partnerschaften bei R&D-Aktivitäten können hier die erforderliche Transformation im Mittelstand beschleunigen.

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Roland Berger mit Rekordwachstum: Neue Partnerinnen und Partner und ambitionierter Wachstumsplan

Pressemitteilungen   •   Jul 13, 2021 10:00 CEST

  • 17 neue Partnerinnen und Partner an internationalen Standorten
  • Rekordjahr in 2021 mit zweistelligen Wachstumsraten erwartet
  • Strategische Neuausrichtung mit Innovationsplattformen
  • Auftrag an Vorstand, alle Wachstumsoptionen als unabhängige Partnerschaft zu prüfen

München, Juli 2021: Roland Berger treibt seine ambitionierten Wachstumspläne weiter voran und nimmt insgesamt 17 Beraterinnen und Berater in die Partnerschaft auf. Die Wahl fand im Zuge des halbjährlichen globalen Treffens aller Partnerinnen und Partner von Roland Berger statt, das komplett virtuell ablief. Wesentlicher Diskussionspunkt war auch der zukünftige Wachstumspfad, der in einen Auftrag an den Vorstand mündete, alle möglichen Wachstumsoptionen als unabhängige Partnerschaft zu prüfen.

„Die Pandemie hat Roland Berger sowie unseren Klientinnen und Klienten viel abverlangt. Gemeinsam mussten wir Etabliertes hinter uns lassen und mit neuen Ideen diese einzigartige Krise bewältigen. Die beförderten Kolleginnen und Kollegen stehen für diese Art von unternehmerischem Handeln. Ich beglückwünsche sie zur Ernennung und freue mich zusammen mit ihnen unser Geschäft weiter zu entwickeln", sagt Stefan Schaible, Global Managing Partner bei Roland Berger.

Zur Geschäftslage ergänzt er: „Wir befinden uns bereits seit Sommer 2020 wieder auf einem dynamischen Wachstumskurs und haben in den letzten Monaten noch einmal zusätzlich Fahrt aufgenommen. Unsere strategische Ausrichtung an vier Innovationsthemen zeigt zusammen mit unserer DNA in Restrukturierung und Performance Improvement eine besondere Wachstumswirkung in dieser herausfordernden Zeit. Mit unserer starken wirtschaftlichen Lage ist mit Roland Berger in den nächsten Monaten mit Nachrichten auf dem Markt definitiv zu rechnen. Alle Optionen für weiteres Wachstum inklusive Akquisitionen hinterlegt mit Wachstumskapital liegen auf dem Tisch, um uns als unabhängige Partnerschaft auf das nächste Level zu bringen."

Rekordjahr für 2021 erwartet – strategischer Fokus auf vier Innovationsthemen gesetzt
Roland Berger erwartet ein Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich und ein Rekordjahr für das Unternehmen in 2021, das die Bestmarke aus 2019 übertreffen wird. In einer strategischen Neuausrichtung hat sich die Beratung in den letzten Monaten entlang ihrer Branchen- und Funktionsexpertise noch stärker international vernetzt aufgestellt und ist weltweit mit allen Expertisen konsistent lieferfähig.

Um vier besonders zukunftsträchtige Themen im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens zu bedienen, hat Roland Berger darüber hinaus vier Innovationsplattformen eingerichtet. Diese sind Nachhaltigkeit & Klimaschutz, Robuste Organisationen, Smart Mobility und Next Generation Manufacturing. In jedem der vier Felder unterstützen dezidierte Teams Klienten bei vielfältigen Projekten von der Reorganisation der Lieferketten über Technologiestrategien bis hin zu Fragen einer nachhaltigen Finanzierung. Diese Teams stellen ihre Expertise den übrigen Organisationseinheiten zur Verfügung. Angetrieben von der eigenen Ambition, bis 2028 Netto-Null-Emissionen aufzuweisen, bietet Roland Berger in Kundenprojekten so beispielsweise einen inkludierten Klima-Performance-Check an.

Parallel läuft das traditionell starke Geschäft in den Bereichen Restrukturierung und Performance Improvement für Roland Berger sehr erfolgreich und wird ebenfalls international weiter forciert. Die Digitalaktivitäten hat die Firma in der neuen Marke Roland Berger N3XT gebündelt.

Weltweit 17 neue Roland Berger-Partnerinnen und -Partner
In Deutschland wurden Christoph Burckhart, Hanno Dachwitz, Pascal Lehnen, Caroline Merk, Benjamin Rassler, Steffen Thiel und Hannah Zühlke auf die Partnerstufe befördert. In Frankreich verstärken Axelle Lemaire und Baptiste Maisonnier von nun an die Partnerschaft. Martin Bodewig (USA), Youye Chen (China), Daria Koroleva (Russland), Ralph Mair (Schweiz), Nicola Morzenti (Italien), Chanchai Tanatkatrakul (Thailand), Frederick Van Gysegem (Belgien) und Seunghun Yoo (Südkorea) vervollständigen den Kreis der neuen Partnerinnen und Partner bei Roland Berger.

Darüber hinaus wurden vier Kolleginnen und Kollegen zu Senior Partnerinnen und Partnern befördert: Alain Chagnaud, Sébastien Murbach, David Frans und Maria Mikhaylenko

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Finanzielle Schieflage durch Corona – Krankenhäuser geraten bei Zukunftsinvestitionen und Nachhaltigkeit in Rückstand

Pressemitteilungen   •   Jul 13, 2021 08:54 CEST

  • Anteil der defizitären Häuser steigt 2020 auf 49 Prozent (2019: 32%)
  • 62 Prozent der Klinikmanager erwarten auch für 2021 ein Minus beim Ergebnis
  • Trotz steigender Ausgaben für IT, fehlen vielen Krankenhäusern die Ressourcen für umfangreiche Digitalisierung

München, Juli 2021: Die ökonomische Situation der Krankenhäuser in Deutschland hat sich im Jahr 2020 erneut verschlechtert. Jedes zweite Haus (49%) musste im vergangenen Jahr ein Defizit verbuchen. Mit einem Umsatzwachstum für das laufende Geschäftsjahr rechnen nur 27 Prozent der Klinikchefs. Fast zwei von drei Befragten (62%) erwarten für 2021 ein Minus beim Ergebnis. Zu diesen Erkenntnissen kommen die Autoren der „Krankenhausstudie 2021“, einer Roland Berger-Umfrage unter den 600 größten deutschen Krankenhäusern.

„Krankenhäuser bekommen die Nachwirkungen von einem Jahr Corona bei Umsatz und Ergebnis zu spüren“, sagt Peter Magunia, Partner bei Roland Berger. „Auffallend in unserer Befragung ist die pessimistische Erwartung auch der privaten Häuser für das Ergebnis des aktuellen Geschäftsjahres. Insgesamt zeigt sich der Ausblick der Krankenhäuser aller Trägerschaften auf die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation in den kommenden Jahren negativer als je zuvor. Die Häuser können daher strategische Themen wie den Ausbau von moderner IT-Infrastruktur, digitalen Services sowie einer nachhaltigen Beschaffung nur zaghaft angehen.“

Pandemie drückt Umsatzentwicklung und -erwartung, Art der Trägerschaft beeinflusst Jahresergebnis
Im Jahr 2019, vor Corona, erwirtschafteten noch zwei Drittel der Kliniken (67%) einen Umsatzanstieg. 2020 gelang dies nur noch 42 Prozent. Für 2021 ist die Stimmung noch pessimistischer, nur noch ein Viertel der Häuser erwartet ein Umsatzwachstum (27%). Der Anteil der Krankenhäuser mit positivem Jahresergebnis sank stark ab von 48 Prozent im Vorjahr auf 36 Prozent in 2020. Dabei spielt die Trägerschaft eine wichtige Rolle: 63 Prozent der Häuser in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft weisen ein defizitäres Ergebnis aus. Sogar bei den privaten Häusern schreibt nun bereits jedes dritte Haus rote Zahlen (38%). Die große Mehrheit der Häuser (83%) rechnet zudem mit einer deutlichen Verschlechterung der Situation in den kommenden fünf Jahren.

Finanzieller Druck bremst Weiterentwicklung der Krankenhäuser in strategischen Zukunftsthemen
In der angespannten Situation konzentrieren sich die Häuser darauf, ihre Ergebnisse zu verbessern und nehmen hierbei verstärkt strategische Hebel in den Fokus. So gewinnt der Ausbau des ambulanten Portfolios in den Augen der Studienteilnehmer deutlich an Bedeutung. Weiterhin setzen jedoch viele Kliniken weiter auf die Steigerung stationären Umsätze – eine Hoffnung, welche sich nur für wenige realisieren dürfte.

Im Bereich Digitalisierung steigen die Ausgaben kontinuierlich: Der Anteil der befragten Kliniken, die über 2 Prozent ihres Umsatzes für die IT ausgeben hat sich gegenüber 2017 (9%) nun mehr als verdreifacht (31%). Das Hauptaugenmerk liegt heute dabei jedoch weiterhin auf Basisaufgaben wie der Sicherstellung des Betriebs und einer ausreichenden IT-Sicherheit. Zukunftsgerichtete Themen, wie die Verbesserung der Versorgungsqualität über neue digitale Geschäftsmodelle sind dagegen aus dem Fokus gerückt.

„Die weitere Digitalisierung der Krankenhäuser ist für eine moderne Gesundheitsversorgung unumgänglich", sagt Magunia. „Zukünftig stehen die Kliniken hierzulande jedoch vor der Herausforderung steigender IT-Kosten bei gleichzeitigem Fachkräftemangel und gewaltigen Personalherausforderungen."

Daneben gewinnt ein weiteres Thema immer größere Bedeutung: Die Nachhaltigkeit. Rund 90 Prozent der Häuser schätzen die Rolle der Nachhaltigkeit beim Beschaffungsprozess als relevant ein. Dennoch wird deutlich: In der aktuellen Situation sind Krankenhäuser nicht in der Lage für einen Ausbau der Nachhaltigkeit auch die notwendigen Mittel aufzubringen.

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Grüner Wasserstoff und schwimmende Anlagen erhöhen das wirtschaftliche Potenzial des Offshore-Windsektors

Pressemitteilungen   •   Jun 29, 2021 08:39 CEST

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  • Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement der Energiewende
  • Schwimmende Windkraftanlagen können in tieferen Küstengewässern eingesetzt werden und ermöglichen eine kostengünstige Wasserstoffproduktion
  • Weitere Kostensenkungen sind notwendig, wenn der europäische Offshore-Windenergiesektor wettbewerbsfähig bleiben soll

München, Juni 2021: Im letzten Jahrzehnt hat sich die Nutzung der Offshore-Windenergie enorm weiterentwickelt. Diese einst teure und unausgereifte Technologie ist heute bereits wettbewerbsfähig im Vergleich zu Strom aus fossilen Quellen. Bei steigenden CO2-Preisen kann Offshore-Windenergie künftig sogar kostengünstiger abschneiden. Viele Länder sehen die Windenergie inzwischen als eine wichtige Säule ihrer Dekarbonisierungsstrategien, um die Klimaziele zu erreichen, und planen eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten. Die Europäische Union strebt beispielsweise bis 2050 300 GW Offshore-Windenergie an. In der Studie „Innovate and industrialize – How Europe’s offshore wind sector can maintain market leadership and meet the continent’s energy goals“ erörtert Roland Berger, wie die Branche ihr wirtschaftliches Potenzial durch Wasserstoffumwandlung, den Einsatz schwimmender Windparks und Kostensenkung steigern kann.

„Die Offshore-Windenergie nimmt bei der Bewältigung des Klimawandels eine immer stärkere Rolle ein“, erklärt Torsten Henzelmann, Partner bei Roland Berger. „Sie ist bereits eine wettbewerbsfähige, saubere Alternative zu fossilem Strom. Durch die gleichzeitige Erzeugung von grünem Wasserstoff direkt an der Quelle erhält die Windenergie eine noch größere Bedeutung. Windenergie eröffnet Europa große Chancen, um seine Klimaziele zu erreichen, seine Marktführung zu festigen und die nachgelagerte Wertschöpfung von Wasserstoff zu nutzen, der beispielsweise bei der Produktion von synthetischen Kraftstoffen oder umweltfreundlichen Chemikalien als Rohstoff eingesetzt werden kann.“

Offshore-Windparks können preiswerten grünen Wasserstoff in großen Mengen erzeugen
„Wasserstoff, der bereits lange als vielversprechende Alternative zu fossilen Brennstoffen galt, hat sich in den letzten Jahren endgültig als einer der Eckpfeiler der Energiewende durchgesetzt – vor allem, wenn er durch Elektrolyse mit erneuerbaren Energien und damit ohne Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre hergestellt werden kann“, erläutert Yvonne Ruf, Partnerin bei Roland Berger. Grüner Wasserstoff und seine Derivate können dazu beitragen, dass sehr energieintensive Industrien wie beispielsweise Stahl und Chemie deutlich weniger CO2 ausstoßen. Wasserstoff lässt sich problemlos in Pipelines, Salzkavernen und erschöpften Gasfeldern speichern, um das schwankende Angebot von Wind- und Sonnenenergie auszugleichen. Bei höheren Mengen ist es sogar günstiger, Energie in molekularer Form durch eine Rohrleitung zu transportieren als Elektronen über ein Kabel.

„Wenn wir die globalen Dekarbonisierungsziele nach 2030 erreichen wollen, brauchen wir grünen Wasserstoff in großen Mengen. Offshore-Windanlagen können diese Mengen liefern“, so Ruf. Offshore-Windenergie ist die am besten geeignete erneuerbare Energiequelle in Nordwesteuropa, um großtechnische Stromproduktion direkt mit Wasserstofferzeugung im industriellen Maßstab zu koppeln. Bei großen Mengen ist die Integration von Elektrolyseuren und Offshore-Windturbinen gegenüber der Wasserstofferzeugung an Land eine günstigere, schnellere und robustere Lösung. Zudem ermöglicht sie eine einfache Speicherung und hat weniger Auswirkungen auf die Umwelt, da beispielsweise bestehende Infrastrukturen und Pipelines genutzt werden können.

Schwimmende Technologie erweitert das Einsatzgebiet für Offshore-Windenergie in tieferen Gewässern
Schwimmende Offshore-Windkraftanlagen ermöglichen die Nutzung der Windenergie in tieferen Gewässern. Heute ist die Technologie noch nicht ausgereift, bis 2027 sollen aber mehr als ein Dutzend schwimmende Offshore-Windprojekte mit bis zu 700 MW Leistung in Betrieb genommen werden. Es ist denkbar, dass schwimmende Turbinen, grüner Wasserstoff und der Einsatz von FPSO-Schiffen (Floating Production Storage and Offloading Units) eine massive Offshore-Produktion von sehr kostengünstigem grünem Wasserstoff ermöglichen – egal wie weit entfernt die Anlage von der Küste ist.

Innovation ist der Schlüssel für den europäischen Offshore-Sektor
Noch ist aus Offshore-Energie hergestellter Wasserstoff relativ teuer und etwa zwei Drittel der Kosten pro Kilogramm entfallen auf die Energie selbst. Über stärkere Standardisierung und neue Technologien können Kostensenkungen erzielt werden. Ein Lösungsansatz ist der Einsatz größerer Turbinen. Mit digitaler (vorausschauender) Wartung und selbstheilenden Materialien können zudem die hohen Kosten für Erhaltung und Reparatur über die Lebensdauer eines Windparks drastisch reduziert werden. 

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Für ein Wirtschaftswunder 2.0: Neue Studie zeigt beeindruckende Beschäftigungseffekte von Startups und Scaleups auf den deutschen Arbeitsmarkt

Pressemitteilungen   •   Jun 22, 2021 15:14 CEST

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  • Bereits heute arbeiten mehr als 415.000 Menschen bei Startups und Scaleups in Deutschland
  • Rund 1,6 Millionen Arbeitsplätze haben Startups und Scaleups direkt geschaffen oder werden indirekt durch sie gesichert
  • Das zusätzliche Jobpotenzial ist gewaltig: Bis 2030 ist ein Anstieg auf 974.000 Stellen möglich

Berlin, 22. Juni 2021: Welche Beschäftigungseffekte haben Startups und Scaleups auf den deutschen Arbeitsmarkt? Dieser Frage ist die Studie "Für ein Wirtschaftswunder 2.0 – Wie Startups und Scaleups den deutschen Arbeitsmarkt beflügeln" nachgegangen, die die Unternehmensberatung Roland Berger zusammen mit der Internet Economy Foundation (IE.F), dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. und der Deutsche Börse AG erarbeitet und heute in Berlin veröffentlicht hat.
Neben den unmittelbar von Startups und Scaleups geschaffenen Arbeitsplätzen widmet sich die Publikation auch den Multiplikatoreffekten, d. h. den mittelbar geschaffenen und gesicherten Arbeitsplätzen. Darüber hinaus verdeutlicht die Studie das enorme Potenzial von Startups und Scaleups für den deutschen Arbeitsmarkt in den kommenden zehn Jahren.
Die Ergebnisse unterstreichen die wichtige Rolle, die Startups und Scaleups als Jobmotor in Deutschland schon heute spielen.

Die Kernergebnisse der Studie im Überblick:

  • Mehr als 415.000 Menschen arbeiten aktuell in Deutschland für ein Startup oder Scaleup.
  • Rund 1,6 Millionen Arbeitsplätze gibt es derzeit in Deutschland, die von Startups und Scaleups in Deutschland direkt geschaffen oder indirekt durch sie gesichert werden.
  • Startups und Scaleups verzeichneten insbesondere in den vergangenen Jahren (2018 - 2020) einen überdurchschnittlichen Anstieg bei den Zahlen der Mitarbeitenden.
  • Das Job-Potenzial bei Startups und Scaleups ist gewaltig: Aus Sicht der Autoren liegt ein direkter Beschäftigungsanstieg von 415.000 auf 974.000 bis zum Jahr 2030 im Bereich des Möglichen. Dafür müsste der Anteil der Startup- und Scaleup-Mitarbeiter an der Gesamtbeschäftigung auf ein ähnliches Niveau wie aktuell in Großbritannien ansteigen. Wenn es gelingt, den Anteil der Mitarbeitenden von Startups und Scaleups an der Gesamtbevölkerung auf ein Niveau von Startup-Nationen wie den USA zu bringen, bedeutet das die Schaffung von mehr als 3 Millionen neuen Arbeitsplätzen in Deutschland.
  • Wenn es gelingt bis 2030 dieses Jobwachstum zu erreichen, entspräche das etwa einer Verachtfachung der Arbeitsplätze bei Startups und Scaleups in weniger als zehn Jahren.
  • Damit Deutschland zu den Startup-Nationen aufschließen und das Job-Potenzial heben kann, müssen die entsprechenden politischen Weichen gestellt und Rahmenbedingungen geschaffen werden.
  • Erforderlich ist eine umfassende “Startup-Strategie”, die die Themen Talente, Kapital und fairen Wettbewerb in den Fokus stellt.

Die Initiatoren sagten anlässlich der Veröffentlichung der Studie in Berlin zu den Ergebnissen:

Jochen Ditsche, Senior Partner, Roland Berger N3XT: „Die deutsche Startup-Szene hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Und die gute Nachricht ist: Mittelfristig können neue Wachstumsunternehmen noch deutlich stärkere Beschäftigungsimpulse setzen. Warum sollte in Deutschland nicht in absehbarer Zeit möglich sein, was in den USA oder Israel schon heute möglich ist?"

Prof. Dr. Friedbert Pflüger, Vorsitzender der Internet Economy Foundation (IE.F): “Die Relevanz des europäischen Startup und Scaleup Ökosystems für unsere Volkswirtschaft wird immer wieder beschworen. Doch nun haben wir schwarz auf weiß, welche Rolle das Startup und Scaleup Ökosystem für unseren Arbeitsmarkt, unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt unseres Wohlstandes insgesamt spielt. Diesen Jobmotor müssen wir unterstützen, damit Deutschland sein enormes Potential voll entfalten kann. Wir sollten unsere französischen Nachbarn zum Vorbild nehmen, und Startups und Scaleups zur obersten Priorität in der Politik machen.”

Christian Miele, Vorstandsvorsitzender, Bundesverband Deutsche Startups: „Die Studie zeigt, Startups sind eine Job-Rakete. Das muss für eine neue Bundesregierung Ansporn sein, Deutschland zu einer Startup-Nation zu machen. Startups müssen ganz oben auf die politische Agenda und Chef*innen-Sache werden. Bereits in den ersten 100 Tagen muss deutlich werden, dass die Stärkung von Startups oberste Priorität hat.”

Niels Tomm, Beauftragter des Vorstands, Deutsche Börse: „Die Mobilisierung von Kapital ist ein essentielles Thema für Start-ups, wenn es um Wachstum geht. Der Börsengang ist dabei ein wichtiges Instrument. Das Ziel muss es sein, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, warum ein Börsengang positive Auswirkungen auf die Skalierbarkeit und das Wachstum von Unternehmen hat. Dies hat nicht zuletzt auch einen positiven und langfristigen Effekt auf die Beschäftigungszahlen“, so Niels Tomm, Beauftragter des Vorstands, Deutsche Börse.”

Im Rahmen der öffentlichen Vorstellung kommentierten bei einem Power-Talk die Studie:

Prof. Dr. Ann-Kristin Achleitner, TU München: „Mit der Publikation wird das Augenmerk auf die Beschäftigungseffekte von Startups und Scaleups in Deutschland gelegt. Die Ergebnisse sind beeindruckend. Sie sind dabei mehr als eine bloße Beschreibung des Status quo. Sie verdeutlichen vielmehr, wo und wie – gerade nach der Bewältigung der unmittelbaren Herausforderungen der Corona-Krise – Wachstumsimpulse für unser Land gesetzt werden sollten.”

Klaus Hommels, Lakestar: “Als Investor erlebe ich jeden Tag wie strategisch die USA und China ihre Tech-Sektoren in ihre jeweilige Industrie- und Geopolitik einbinden. Die vorliegende Studie zeigt auf, was auch Deutschland und Europa erreichen können, wenn wir uns auf unsere eigenen Stärken besinnen und unsere Digitalwirtschaft beherzt und wertebasiert ausbauen."

Hanno Renner; Gründer und CEO, Personio: „Wir brauchen in Deutschland eine neue Wahrnehmung der Startup- und Technologie-Szene: Von “netten” Innovationstreibern, von denen die "richtige” Wirtschaft lernen kann, hin zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige der Zukunft. In den USA und China sind schon viele der wertvollsten Unternehmen Tech-Startups, die erst in den letzten 2,5 Jahrzehnten gegründet worden sind. In Deutschland und Europa ist das auch möglich und es ist nötig, um Wohlstand und Arbeitsplätze zu sichern.” 

Zu Roland Berger: Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

Zur Internet Economy Foundation (IE.F): Die Internet Economy Foundation wurde mit dem Ziel gegründet, in der dynamischen Welt des Internets eine neugierige Denkfabrik, ein unabhängiger Ratgeber und kompetenter Dialogpartner zu sein. Sie will eine wegweisende Stimme für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden, die Informationen über neueste Entwicklungen liefert und die Interessen der deutschen und europäischen Internetwirtschaft im globalen Kontext identifiziert.

Zum Startup-Verband: Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. ist die Stimme der Startups in Deutschland. Seit seiner Gründung 2012 vertritt der Verband die Startup-Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
In seinem Netzwerk mit mittlerweile mehr als 1.000 Mitgliedern schafft der Verband darüber hinaus einen Austausch zwischen Startups untereinander, ab er auch zwischen Startups und etablierter Wirtschaft. Ziel des Startup-Verbandes ist es, Deutschland und Europa zu einem gründungsfreundlichen Standort zu machen, der Risikobereitschaft honoriert und den Pionieren unserer Zeit die besten Voraussetzungen bietet, um mit Innovationskraft erfolgreich zu sein.

Zur Deutsche Börse AG: Als internationale Börsenorganisation und innovativer Marktinfrastrukturanbieter sorgt die Gruppe Deutsche Börse für transparente, verlässliche und stabile Märkte. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien schafft sie Sicherheit und Effizienz für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Ihre Geschäftsfelder reichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Börsenhandel. Dazu zählen die Zulassung, der Handel, das Clearing und die Verwahrung von Finanzinstrumenten, die Bereitstellung von Marktdaten sowie das Management von Sicherheiten und Liquidität. Als Technologieunternehmen entwickelt die Gruppe darüber hinaus moderne IT-Lösungen und bietet weltweit IT-Services an. Das Unternehmen hat seine Zentrale am Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main und ist mit mehr als 9.000 Mitarbeitern weltweit präsent, unter anderem in Luxemburg, Prag, London, New York und Chicago, Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Sydney.

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„Automotive Disruption Radar“: Neue Technologien in der globalen Automobilindustrie sind trotz Corona auf dem Vormarsch

Pressemitteilungen   •   Mai 26, 2021 09:09 CEST

  • Anteil der Elektromobilität wächst deutlich
  • Anstieg der Patente zeigt stetige Entwicklung des autonomen Fahrens
  • Neue Website www.automotive-disruption-radar.com stellt umfangreiche Datenbasis für die Trends in der Automobilindustrie zur Verfügung

München, Mai 2021: Der Corona-Pandemie zum Trotz sind die disruptiven Trends in der Automobilbranche in Bezug auf Technologie und Kundenverhalten nicht aufzuhalten. Dies zeigt die aktuelle „Automotive Disruption Radar (ADR)“ Studie von Roland Berger. Die Studie erscheint halbjährlich und untersucht 26 Automobilindikatoren in 18 Ländern. Die neunte Ausgabe der Studie verzeichnet die bisher höchste durchschnittliche Länderbewertung und unterstreicht damit die positive Stimmung für Innovationen, fortschreitende Digitalisierung und Elektrifizierung in der Automobilindustrie. Der ADR erscheint auf der Website www.automotive-disruption-radar.com, die Roland Berger gemeinsam mit den Kooperationspartnern Automotive World, Charging Radar, CoMotion, fka GmbH und Springer Fachmedien betreibt. Die Plattform ist mit ihrer Datengrundlage als eine Entscheidungshilfe für Führungskräfte im Mobilitätssektor konzipiert und zeigt den Wandel in der Automobilbranche in allen Bereichen.

„Auch wenn die wirtschaftliche Lage aufgrund der Pandemie nach wie vor angespannt ist, zeigt sich: Die Automobilindustrie setzt weiter auf Innovationen“, so Wolfgang Bernhart, Partner bei Roland Berger. „Die vier großen Trends – neue Mobilitätskonzepte, autonomes Fahren, digitale Technologien und Elektrifizierung – sind weiterhin bestimmend." Dabei zeigt die aktuelle Studie, dass die Verbraucher immer mehr Gefallen an E-Autos finden und die regulatorischen Rahmenbedingungen in vielen Ländern umfassendere Tests für autonomes Fahren ermöglichen. „Auf unserer neuen Website ziehen wir die historischen Daten seit Anfang 2017 zusammen und können so auf zukünftige Entwicklungen schließen", sagt Bernhart. „Mit dem zusätzlichen Input unserer Kooperationspartner haben wir eine umfassende Datenquelle für alle geschaffen, die sich professionell mit der Zukunft der Automobilindustrie auseinandersetzen."

Wandel zur Elektromobilität steht erst am Anfang
Die neue Studie weist einen deutlichen Anstieg des Absatzes von Elektrofahrzeugen in den meisten Ländern aus: Der Anteil von vollelektrischen Fahrzeugen (EV), Plug-in-Hybriden (PHEV) und Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen (FCEV) am Gesamtfahrzeugabsatz betrug 2020 im Durchschnitt 4,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von fast zwei Prozent (2019: 2,9 Prozent). 2017, als die erste ADR-Publikation erschien, lag der Anteil der Elektroautos noch bei niedrigen 1,5 Prozent. Mit Blick auf die einzelnen Länder sticht vor allem Schweden hervor: Das skandinavische Land verdreifachte im vergangenen Jahr den Absatz von E-Autos im Vergleich zu 2019 auf fast 30 Prozent. Damit steht es in dieser Statistik mit weitem Vorsprung an erster Stelle, gefolgt von den Niederlanden und Deutschland.

Vorteilhaft für die Elektromobilität wirkt sich auch aus, dass viele Städte in den untersuchten ADR-Ländern die Nutzung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zunehmend erschweren. So gibt es mittlerweile fast in jeder zweiten Stadt (44 %) zumindest geringfügige Einschränkungen, Verbote für Fahrzeuge, die nicht die neuesten Emissionsstandards erfüllen (z. B. grüne Plakette) oder gezielte Maßnahmen wie etwa autofreie Tage.

Regulatorische Bedingungen fördern Entwicklung des autonomen Fahrens
Die Anzahl der Patente in Bezug auf autonomes Fahren steigt kontinuierlich an: Lag der Anteil an allen Fahrtechnik-Patenten 2015 noch bei 1,3 Prozent, betrug dieser im vergangenen Jahr bereits 4,7 Prozent. „Der technologische Fortschritt im Bereich autonomes Fahren ist bemerkenswert, wie der stete Anstieg der Patente zeigt. Die Idee, dass autonome Fahrzeuge über die Straßen stromern, nimmt langsam, aber sicher Gestalt an“, sagt Stefan Riederle, Automobilexperte bei Roland Berger und Mitinitiator der ADR-Plattform.

Förderlich ist, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen mittlerweile mehr Spielraum für autonomes Fahren zulassen. Im Vergleich zu 2017, als nur drei Länder (USA, Singapur, Niederlande) Regelungen für Typgenehmigungsverfahren in Arbeit hatten, zeigt sich 2020 ein anderes Bild: Mittlerweile lassen acht Länder – zusätzlich Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan und Russland – diese Prüfung für autonome Fahrzeuge zu. Deutliche Fortschritte zeigen sich auch bei den vorhandenen Teststrecken: Während 2017 nur die USA und Südkorea mehr als zehn öffentliche Strecken aufwiesen, gab es 2020 bereits zehn Länder mit über zehn Strecken. In den USA und Südkorea steht, mit entsprechenden Genehmigungen, überdies das gesamte Straßennetz für Tests offen.

Online-Plattform automotive-disruption-radar.com präsentiert Analysen und Datenmaterial zu Trends in der Automobilbranche
Die Online Plattform – automotive-disruption-radar.com – stellt neben dem halbjährlich erscheinenden ADR kontinuierlich neues Material zu disruptiven Trends in der Autoindustrie zur Verfügung. So veröffentlichen alle Kooperationspartner, die die Plattform mitinitiiert haben, dort regelmäßig Studien, Analysen und kuratierte Artikel von Meinungsführern der Branche. Nutzer erhalten (nach Registrierung) kostenlosen Zugang zu aktuellen Statistiken sowie länger zurückreichenden Daten, die individuell angepasst und heruntergeladen werden können.

„Die neue Studie ist eine Momentaufnahme. Mit den historischen Daten auf unserer ADR-Website gibt sie jedoch Antworten auf folgende Schlüsselfragen: Welche Faktoren treiben den Wandel in automobilen Ökosystemen voran? Wie entwickeln sich diese Faktoren im Laufe der Zeit? Was können Entscheidungsträger tun, um Disruptionen ideal zu begegnen und sie in strategische Entscheidungen einzubeziehen?", sagt Riederle.

Unternehmen hinter der ADR-Plattform:

Automotive World ist eine führende B2B-Publikation für den Mobilitätssektor. Sie stützt sich auf ein globales Netzwerk aus Experten, die Thought-Leadership-Artikel, Berichte, Datensätze und Prognosen erstellen sowie Webinare und Konferenzen anbieten. Derzeit legt Automotive World einen Fokus auf vernetzte und autonome Fahrzeugtechnologie, Mobilität in der Stadt und Shared Mobility, fortschrittliche Antriebe sowie die Zukunft des Lkw-Transports.

CHARGING RADAR ist die führende Datenanalyseplattform für öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Sie schafft Transparenz in einem komplexen Markt und bietet Zugang zu einzigartigen Erkenntnissen wie der Marktentwicklung von CPO- und EMP-Netzwerken sowie der Identifizierung typischer Ladeverhaltensmuster. CHARGING RADAR unterstützt Branchenführer und neue Marktteilnehmer bei der strategischen Planung sowie im Tagesgeschäft und ermöglicht es diesen, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen.

CHARGING RADAR ist ein Service der THEON Data Solutions GmbH betrieben durch die CIRRANTiC GmbH.

CoMotion ist eine globale Plattform, auf der sich Führungskräfte der innovativsten Tansport- und Technologieunternehmen aus der ganzen Welt mit städtischen Entscheidungsträgern treffen, um Ideen auszutauschen, Geschäftsbeziehungen einzugehen und die Zukunft der neuen Mobilität zu planen. CoMotion organisiert exklusive Weltklasse-Veranstaltungen wie CoMotion LIVE, CoMotion LA und CoMotion MIAMI und ist die erste Anlaufstelle der neuen Mobilitätsbranche für Nachrichten, Einblicke und Analysen.

fka GmbH Aachen bietet als Partner der Automobilindustrie innovative fahrzeugtechnische Lösungen und strategische Beratung. Ausgehend vom Gesamtfahrzeug entwickelt fka dabei Konzepte und Strategien zu den Leitthemen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Mobilitätserlebnis.

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

Springer Fachmedien (www.springerfachmedien-wiesbaden.de) ist Teil der Professional Group innerhalb von Springer Nature – einem der weltweit führenden Wissenschafts- und Fachverlage. Vom Standort Wiesbaden aus produziert Springer Fachmedien Zeitschriften und bietet Veranstaltungen sowie Online-Services, die auf Ingenieure und Führungskräfte, insbesondere in der Automobil- und Finanzindustrie, zugeschnitten sind.

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Unternehmen erwarten erheblichen Einfluss von Quantencomputern auf ihr Geschäftsmodell

Pressemitteilungen   •   Mai 11, 2021 09:19 CEST

  • Quantentechnologie wird neue Disruptionen verursachen
  • Lösung von Optimierungsproblemen wird eines der ersten Einsatzfelder sein; vor allem verarbeitende Industrien wie Automotive, Pharma und Chemie werden profitieren
  • Steigende Investitionen deuten auf vielversprechende Entwicklung in Richtung Kommerzialisierung; erste Märkte existieren bereits

München, Mai 2021: Quantencomputer dürften im kommenden Jahrzehnt zunehmend Einfluss auf Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle gewinnen. Das zeigt eine Studie, für die Roland Berger europaweit 110 Führungskräfte unterschiedlichster Branchen befragt hat: Die Mehrheit erwartet signifikante Veränderungen durch die ultraschnelle Rechentechnologie, entweder weil sie den digitalen Wandel zusätzlich beschleunigt (42%) oder weil sie neue Disruptionen auslöst (23%). 63 Prozent wollen das Thema daher künftig bei strategischen Überlegungen stärker berücksichtigen.

Bisher spielt die Quantentechnologie in der Agenda der Unternehmenslenker eine untergeordnete Rolle: Nur 8 Prozent der Befragten beziehen den erwarteten Wandel bereits dezidiert in ihre Planungen mit ein. Weitere 35 Prozent geben an, dass sie die Entwicklung zumindest im Auge behalten. „Die Zurückhaltung ist verständlich, denn der kommerzielle Nutzen der Quantencomputer wird noch einige Zeit auf sich warten lassen“, sagt Martin Streichfuß, Partner von Roland Berger und einer der Studienautoren. „Dennoch halten wir es für sinnvoll, sich bereits frühzeitig mit der neuen Technologie und ihren potenziellen Anwendungen zu befassen. Dass die Mehrheit unserer Umfrageteilnehmer dies auch vorhat, ist daher ein gutes Signal.“

Quantencomputing als wichtiges Zukunftsthema
Quantencomputer könnten vielseitig genutzt werden. Aus Sicht der Roland Berger-Experten sind vor allem vier Einsatzbereiche der ultraschnellen Rechner kommerziell relevant: erstens die Lösung von Optimierungsproblemen, für die klassische Computer oft sehr lange brauchen, zweitens Simulationen komplexer Strukturen, drittens Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen und viertens das Thema Kryptografie. „In Zukunft kommen sicher weitere Anwendungsfälle dazu“, sagt Michael Alexander, Partner und einer der Leiter des Advanced Technology Centers von Roland Berger. „Denn wie bei jeder neuen Technologie werden sich auch bei Quantencomputern aktuell noch nicht vorstellbare Einsatzfelder auftun, sobald sie erst einmal von einem größeren Anwenderkreis getestet werden.“

Automobil-, Pharma- und Chemiebranche dürften profitieren
Welche Industrien am ehesten Nutzen aus den neuen Rechenmöglichkeiten ziehen werden, hängt vor allem von der Datenintensität des jeweiligen Geschäftsmodells ab: „Entscheidend sind die Menge der Daten, ihre Vielfalt und die erforderliche Verarbeitungsgeschwindigkeit,“ sagt Frederik Hammermeister, Partner bei Roland Berger. „Wir erwarten, dass vor allem die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten des verarbeitenden Gewerbes vom Quantencomputing profitieren werden, also etwa die Auto-, Pharma- und Chemieindustrie, aber auch die Finanz- und Transportbranche.“

Quantencomputer könnten helfen, die chemischen Abläufe im Innern von Batterien zu simulieren und so den Bau effizienterer Akkus für Elektroautos ermöglichen. Sie könnten das Training von Software, Künstlicher Intelligenz und Maschinenlernprozessen auf ein neues Niveau heben und dabei Anwendungen wie das autonome Fahren oder die automatische Erkennung von Krankheiten wie Krebs verbessern. Des Weiteren könnten sie in der Finanzbranche helfen, komplexe Optimierungsprobleme zu lösen, die aktuell selbst den größten Superrechnern zu schaffen machen.

Auch die Arbeit mit Chemikalien und Wirkstoffen ließe sich revolutionieren: „Was heute oft jahrelange Laborarbeit erfordert, zum Beispiel die Ermittlung von Molekülstrukturen oder die Analyse ihrer Eigenschaften, könnte mit Quanten-Simulationen in einem Bruchteil der Zeit stattfinden,“ sagt Studienautor Alexander. „Damit würde die Entwicklung neuer Medikamente oder Materialien enorm beschleunigt und vereinfacht.“

Massive öffentliche und private Investitionen
Wann der technologische Durchbruch im Bereich Quantencomputing gelingt, kann niemand seriös vorhersagen. Trotzdem entwickelt sich derzeit ein interessantes Marktumfeld für die Technologie. Das liegt unter anderem an sehr hohen öffentlichen Fördergeldern: Insgesamt 22 Milliarden Euro geben Staaten weltweit für Forschungsprogramme zu Quantentechnologien aus, am meisten China (10 Mrd.), Deutschland (3,1 Mrd.) und Frankreich (1,6 Mrd.). Denn Quantentechnologie gilt als kritische Infrastruktur. Das inspiriert auch private Geldgeber: Die Anzahl der Venture-Capital-Transaktionen im Bereich der Quantenanwendungen hat ebenfalls einen historischen Höchststand erreicht – ein Indiz dafür, dass immer mehr Investoren in nicht allzu ferner Zukunft mit einem kommerziellen Einsatz rechnen.

Für Unternehmen heißt das, die Fortschritte und Meilensteine sehr genau zu beobachten und Szenarien über potenzielle Auswirkungen der Quantentechnologie auf das eigene Geschäft zu entwickeln. „Bei aller Unsicherheit über das Wann und Wie der Quantentechnologie: Unserer Meinung nach sollten Unternehmen sich dringend damit beschäftigen“, sagt Streichfuß. „Jeder, der in seinem Unternehmen schon einmal ein umfassendes Transformationsprogramm angestoßen hat, weiß: Veränderungen brauchen Zeit. Wer rechtzeitig anfängt, kann Wettbewerbsvorteile für sich schaffen.“

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

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Über Roland Berger

Roland Berger

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige weltweit führende Unternehmensberatung mit europäischer Herkunft und deutschen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern sind wir in den global wichtigsten Märkten erfolgreich aktiv. Unsere 50 Büros befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit.

Roland Berger berät international führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Institutionen. Unser Beratungsangebot umfasst die gesamte Bandbreite – von der Strategieberatung bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dazu zählen u.a. neue Führungs- und Geschäftsmodelle, innovative Prozesse und Services, Mergers & Acquisitions, Private Equity und Restrukturierungsprojekte sowie die Unterstützung beim Management von großen Infrastrukturprojekten.

Unsere Firma steht im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern. Wir teilen die Überzeugung, dass unsere Unabhängigkeit die Voraussetzung für eine unvoreingenommene Beratung unserer Klienten ist.

Alle Mitarbeiter von Roland Berger sind unseren drei Unternehmenswerten verpflichtet:
Entrepreneurship – Wir denken und handeln wie Unternehmer und bieten kreative und pragmatische Lösungen.
Excellence – Wir liefern exzellente Ergebnisse und entwickeln weltweit vorbildliche Ansätze. So schaffen wir messbar und nachhaltig Wert für unsere Klienten.
Empathy – Wir sind verständnisvolle und verantwortungsbewusste Berater und tragen zum Wohl der Allgemeinheit bei.

Wir verbinden gründliche Analysen mit kreativen Strategien und schaffen so einen echten, nachhaltigen Mehrwert für unsere Klienten. Wir entwickeln und bündeln unser Know-how in globalen Kompetenzzentren, die auf unterschiedliche Branchen und funktionale Themenbereiche spezialisiert sind. Für jedes Beratungsprojekt stellen wir individuell ein interdisziplinäres Team aus Experten mit branchenspezifischem und funktionalem Know-how zusammen, um die besten Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln.

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